Ex-Banker von Credit Suisse will Bitcoin verlustsicher machen

Der ehemalige Online- und Mobile-Banking-Chef der Credit Suisse Schweiz Tobias Kress bietet mit seinem Startup Treble Wallet eine Schutzlösung für Bitcoin an, so ein Bericht auf finews.ch vom 8. Mai.

Kress schied bei Credit Suisse bereits Ende Januar 2018 aus und treibt seitdem sein neues Startup-Projekt voran.

Wie der Ex-Banker dem Finanzblog gegenüber mitteilte, werden bei der Lösung “Back-up-Daten verschlüsselt mit Freunden und Familienangehörigen ausgetauscht”, um eine Wiederherstellung verlorener Bitcoins zu ermöglichen.

Möglich werde dies durch die von dem Startup entwickelte Tatoshi-App, in welcher Bitcoin-Eigentümer Freunde und Bekannte als “Protektoren” ernannt werden könnten, um auf deren Mobiltelefonen Wiederherstellungsdaten zu speichern. Bei Verlust des privaten Schlüssels könne man diesen mit der Hilfe seiner Freunde wiederherstellen.

Weder die App-Betreiber noch die Freunde oder Bekannten hätten dabei Zugriff auf das Vermögen des Nutzers, was einen Missbrauch unmöglich mache.

Wie wichtig Sicherungsmechanismen beim Umgang mit Kryptowährungen sind, zeigt der diese Tage bekannt gewordene Diebstahl von 7.000 Bitcoins aus Hot-Wallets der Kryptobörse Binance. Laut Binance konnten sich die Hacker über eingeschleuste Viren und sogenanntes Phishing Zugang zu einer großen Anzahl an Passwörtern und API-Keys verschaffen, auch andere Daten konnten gestohlen werden.