Bericht: Facebook wird "Libra Association" und Testnet nächste Woche enthüllen

Der Social-Media-Riese Facebook wird am 18. Juni die Libra Association vorstellen, die ihre maßgeschneiderte Kryptowährung Libra betreibt. Dies berichtete die Krypto-Nachrichtenagentur The Block am 14. Juni.

Laut dem Bericht werden Facebook und Dutzende seiner Partner die Libra Association – mit Sitz in Genf – als die Organisation vorstellen, die das Libra-Kryptowährungsprojekt des Unternehmens überwachen wird. Während der Veranstaltung wird das Unternehmen voraussichtlich auch das Testnetz seiner Blockchain einführen.

The Block behauptet, einen nicht näher bezeichneten Blog-Post von Facebook gesehen zu haben, wonach das Libra-Krypto-Asset in der dedizierten Libra-Blockchain gehostet und von der Libra Reserve unterstützt wird. Die Libra Reserve ist angeblich ein Lager von Realvermögen, das angeblich dem Token "Stabilität, niedrige Inflation, weltweite Akzeptanz und Übertragbarkeit" verleihen soll.

The Block weist ferner darauf hin, dass die dem Netzwerk zugrunde liegende Software unter der Apache 2.0-Lizenz als Open-Source-Software bereitgestellt wird. Der Social-Media-Riese hofft, dass das System Menschen hilft, die keinen Zugang zum Finanzsystem haben. Schließlich erklärte das Unternehmen laut Bericht, dass es sich auf die Einhaltung von Vorschriften konzentrieren will:

"Die Zusammenarbeit und Innovation mit dem Finanzsektor, einschließlich Aufsichtsbehörden und Experten aus einer Vielzahl von Branchen, ist der einzige Weg, um ein nachhaltiges, sicheres und vertrauenswürdiges Rahmenwerk zu gewährleisten, das diesem neuen System zugrunde liegt."

Wie Cointelegraph Anfang dieses Monats berichtete, erwarteten bereits mehrere Quellen, dass Facebook seine Kryptowährung am 18. Juni einführt.

Vor kurzem wurde bekannt, dass Facebook angeblich die Unterstützung von über einem Dutzend Unternehmen, darunter Visa, Mastercard, PayPal und Uber für sein in Kürze vorgestelltes Kryptowährungsprojekt gesichert hat. Berichten zufolge steuerte jedes Unternehmen 9 Millionen Euro zum Projekt bei.