Die Financial Conduct Authority (FCA) im Vereinigten Königreich gab bekannt, dass sie zwei Personen verhaftet hat, die im Verdacht stehen, eine illegale Kryptobörse zu betreiben.
Am 19. Juni teilte die FCA entsprechend mit, dass das illegale Unternehmen vermutlich nicht registrierte Krypto-Vermögenswerte im Wert von mehr als 1 Milliarde britische Pfund (1,2 Milliarden US-Dollar) gekauft und verkauft hat. Bei Razzien in Büros, die mit den Verdächtigen in Verbindung stehen, beschlagnahmte die FCA mehrere elektronische Geräte.
FCA schützt britische Finanzbranche
Therese Chambers, die Executive Director of Enforcement and Market Oversight bei der FCA, erklärte, dass die Regulierungsbehörde eine „wichtige Rolle“ dabei spiele, „schmutziges Geld aus dem britischen Finanzsystem herauszuhalten“.
„Diese Verhaftungen zeigen, dass wir alles in unserer Macht stehende tun werden, um Krypto-Firmen daran zu hindern, illegal in Großbritannien zu operieren.“
Die FCA befragte die beiden Verdächtigen, die festgenommen und inzwischen gegen Kaution freigelassen wurden, bereits, die Ermittlungen dauern jedoch noch an.
In Großbritannien müssen sich die Betreiber von Kryptobörsen direkt bei der FCA registrieren lassen und die Geldwäschevorschriften einhalten, um einen legalen Betrieb zu gewährleisten. Dies ist seit Januar 2021 der Fall.Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: X, YouTube, Instagram und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.