Krypto-Plattform von Fidelity betritt "finale Testphase"

Der amerikanische Finanzdienstleistungsgigant Fidelity sagte in einem Blogpost auf Medium vom 31. Januar, dass sich seine Handels- und Verwahrungsplattform für Kryptowährungen in den "letzten Test- und Prozess-Verfeinerungsperioden" befindet.

Laut der Mitteilung bietet das Unternehmen derzeit Dienstleistungen für eine kleine, ausgewählte Gruppe von Kunden an, während sie gleichzeitig die Infrastruktur der Plattform aufbaut. Das Unternehmen gibt an:

"Unsere ersten Kunden sind ein wichtiger Teil unserer letzten Test- und Prozessverfeinerungszeiträume, die es uns letztendlich ermöglichen werden, diese Dienstleistungen einer breiteren Anzahl von in Frage kommenden Institutionen anzubieten."

Fidelity gab im Oktober 2018 die Entwicklung einer Krypto-Plattform mit der Gründung eines neuen Unternehmens, Fidelity Digital Asset Services, bekannt. Fidelity erklärte daraufhin, dass das neue Unternehmen Verwahrungs- und Handelsabwicklungsdienste für digitale Vermögenswerte anbieten wird, die sich an institutionelle Anleger richten, z Fonds, Family Offices und Marktvermittler". Dies bedeutet jedoch, dass die Dienste momentan nicht Privatanlegern geöffnet sind.

In dem Beitrag stell Fidelity fest, dass sein Entwicklungsteam mit Auditoren zusammengearbeitet hat, um die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherzustellen und bestehende betriebliche Prozesse an die neue, auf Kryptowährung ausgerichtete Plattform anzupassen.

Verwahrungs-Dienstleistungen sind im traditionellen Finanzsektor üblich und bieten Anlegern einen Ort, an dem sie Vermögenswerte wie Geld, Wertpapiere und Rohstoffe wie Gold und Diamanten einlagern können, damit sie nicht verloren gehen oder gestohlen werden. Depotdienstleistungen unterscheiden sich von Banken dadurch, dass sie die eingelagerten Vermögenswerte nicht für eigene Zwecke nutzen dürfen. Große Unternehmen wie JPMorgan, BNY Mellon und Northern Trust bieten Depotdienstleistungen an.

Anfang der Woche teilten Bloomberg eine namenlose Quellen mit, dass der Krypto-Verwahrungsdienst im März 2019 starten könnte.