Stiftung für Pressefreiheit akzeptiert Krypto-Spenden und erhält 470 Tausend Euro am ersten Tag

Die gemeinnützige Stiftung für Pressefreiheit (FPF) akzeptierte am 18. Juni erstmals Spenden in der Form von Kryptowährungen und konnte so Bitcoin und vier Altcoins begrüßen.

Die FPS, die 2012 gegründet wurde, zielt darauf ab, die freie Rede in Medien zu unterstützen und zu schützen, sowie mit Whistleblower-Projekten zu werben und das Bewusstsein für Bedrohungen für Medienpublikationen zu erhöhen.

"Ihre Unterstützung ermöglicht es uns, Journalisten und Whistleblower weltweit zu schützen und weitere Projekte wie SecureDrop, den US-Pressefreiheit-Tracker und die Archivierung bedrohter Nachrichtenagenturen zu fördern", erklärt die Spendenseite.

FPF listet Adressen für fünf Kryptowährungen - Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash, Litecoin und ZCash -, während offizielle Vertreter bekanntgaben, dass auch über weitere Spendenformate nachgedacht wird.

Der Schritt scheint von einigen Kreisen herzlich angenommen zu werden; Das dezentralisierte Nachrichtenweiterleitungsnetzwerk Mainframe beispielsweise spendete der Stiftung 1000 ETH (469.000 Euro).

"Die öffentliche Interessenvertretung wird umso mächtiger, wenn sie mit Innovation und besseren Entscheidungen einhergeht. Beide Organisationen beabsichtigen, auf das für beidseitig vorteilhafte Ziel hin zu arbeiten, die Waagschale zugunsten des Kampfes für Informationsfreiheit zu kippen", schrieb Mainframe in einem Blog-Post und erläuterte damit den Grund für die Entscheidung.