Französische Schulen nehmen Bitcoin und Kryptowährungen in ihren Lehrplan auf

Frankreichs Schulen werden zukünftig Bitcoin (BTC) und Kryptowährungen in ihren Lehrplan mitaufnehmen.

Die entsprechende Ergänzung des Lehrplans hatte das französische Kultusministerium bereits im Juni verabschiedet. Demnach sollen Schulen zukünftig einen Grundkurs zum Thema Kryptowährungen in ihren Unterricht miteinbinden, um den Schülern zu vermitteln, welchen Einfluss Bitcoin & Co. auf Wirtschaft und Finanzsystem haben können.

Um die nötigen Voraussetzungen unter den Lehrkräften zu schaffen, bietet das Kultusministerium drei verschiedene Lehrvideos an, die Fragestellungen wie „Ist Bitcoin die Währung der Zukunft?“, „Kann Bitcoin den Euro ersetzen?“ und „Haben Sie Vertrauen in unsere Landeswährung?“ behandeln.

Laut den Vorgaben des Ministeriums sollen die Schüler im Rahmen des neuen Lehrplans Fiatwährungen und Kryptowährungen vergleichen, um dadurch grundlegende Kenntnisse über Bitcoin zu erwerben und die Rolle von Kryptowährungen besser verstehen zu können.

Allerdings handelt es sich hierbei lediglich um erste Grundkenntnisse und kein erweitertes Fachwissen. Nichtsdestotrotz gewinnt die Auseinandersetzung mit dem Thema Kryptowährungen zunehmend an Bedeutung, da sich die Anlageklasse immer mehr etabliert.

Frankreich öffnet sich für Bitcoin

Frankreich treibt die Adoption von Kryptowährungen derweil in großen Schritten voran. So hatte das französische Krypto-Startup Anfang Oktober dafür gesorgt, dass in mehr als 5.200 Tabakläden des Landes mittlerweile mit Bitcoin gezahlt werden kann.

Ende September haben sich mehrere namhafte französische Einzelhändler zusammengeschlossen, um ab Frühjahr 2020 in mehr als 25.000 Filialen Bitcoin-Zahlungen zu akzeptieren, darunter die Kosmetikkette Sephora und der Sportwarenhändler Decathlon.