Deutscher Private Equity Fonds zielt auf Bitcoin-Mining ab

Das deutsche Management-Unternehmen für alternative Investmentfonds, Xolaris Service KVAG, hat einen Private Equity Fonds für das Bitcoin-Mining aufgelegt, bestätigte das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom 29. November.

Xolaris, das verschiedene Erweiterungsmaßnahmen unternommen hat, darunter die Eröffnung eines Büros in Hongkong im Juli, erklärt, dass die Nachfrage der Kunden nach Zugang zu diesem Sektor trotz des Preisrückgangs bei Bitcoin (BTC) anhält.

Der Fonds verfügt über ein Mindestanlagevolumen von 250.000 Euro und ein geplantes Emissionsvolumen zwischen 30 und 50 Mio. Euro.

"Wir haben ständig Anfragen von professionellen Anlegern erhalten, ein reguliertes Produkt für den Bereich der Kryptowährung zu veröffentlichen", sagte Stefan Klaile, Leiter des Portfoliomanagements.

Der Fonds ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Marc Stehr, Eigentümer eines bereits bestehenden Mining-Farm in Schweden. Das Kapital des Fonds wird zuerst für die Expansion der Mining-Farm verwendet.

Die Entscheidung fiel, weil Stehr „bereits Zugang zu einer betrieblichen Mining-Infrastruktur hatte", die „Bitcoin nachweislich erfolgreich produziert."

"Dadurch werden eine Reihe von Risiken vermieden", fügte Klaile hinzu.

Wie Cointelegraph mitteilte, schien der Rückgang der Bitcoin-Preise auf rund 3.000 Euro die Rentabilität vieler Miner zu belasten. China erlebte aufgrund der Krise Massendumping von Hardware. In der vergangenen Woche hat der US-amerikanische Konzern Giga Watt Insolvenz angemeldet.

Inzwischen ist das Bild alles andere als einseitig. Gleichzeitig kündigte die Regierung von Paraguay an, sie werde "Golden Goose", ein Projekt zum Bau der weltweit größten Bitcoin-Bergbau-Farm, unterstützen.