Japanische Kryptobörse Everybody’s Bitcoin erhält Vorladung von Finanzbehörde

Die in Tokio ansässige virtuelle Währungsbörse Everybody’s Bitcoin Co. Ltd. wurde laut einer Pressemitteilung vom 25. April offiziell von der japanischen Finanzbehörde (FSA) verwarnt.

Unter Berufung auf einen Artikel des Ergänzungsgesetzes zur Abfindung hat die FSA der Gesellschaft eine Verbesserungsmitteilung erteilt, die sie verpflichtet, etwaige Unstimmigkeiten oder Mängel in ihrem Geschäftsbetrieb zu beheben.

Die Prüfung der von Everybody's Bitcoin Co. Ltd. Kryptowährungsbörse zeigte, dass das Unternehmen kein effektives internes Managementkontrollsystem besitzt, welches den ordnungsgemäßen Betrieb des Unternehmens nachweisen kann.

Die Börse wurde beauftragt, die gesetzlich vorgeschriebenen Bücher vorzubereiten, den Benutzern angemessene Informationen zur Verfügung zu stellen und wirksame Kontrollen der Systemsicherheit sicherzustellen. Die FSA verwies auch auf die Widersprüchlichkeiten bei den Maßnahmen der Börse zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und Terrorismusfinanzierung.

Im März sandte die FSA "Strafanzeigen" an sieben andere digitale Geldbörsen, darunter Coincheck, und stoppte den Betrieb von zwei weiteren Börsen wegen des Mangels an "den richtigen und erforderlichen internen Kontrollsystemen" vorübergehend.

Anfang dieser Woche wurde berichtet, dass Japan seine erste Selbstregulierungsstelle für Kryptowährungsbörsen eröffnen wird. Die sechzehn lizenzierten Börsenbetreiber des Landes unternahmen Schritte, um endlich den sogenannten japanischen Kryptobörsen-Bund (Cryptocurrency Exchange Association (JCEA)) zu gründen. Diese Gruppe wird optimale Vorgehensweisen und Standardkonformitäten erstellen, die von den Mitgliedern eingehalten werden müssen.

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