Japanische Investoren zahlen zwischen 15 und 55 Prozent Steuern für ihre Gewinne

Bloomberg hat am 08. Februar berichtet, dass japanische Kryptowährungsinvestoren zwischen 15 und 55 Prozent Steuern für ihre Gewinne zahlen müssen.

Blommberg schreibt, dass Japans Steuerbehörde letztes Jahr die Kapitaleinkommen durch Transaktionen von virtuellen Währungen als "sonstige Einkünfte" angesehen hat.

Die Steuer für Gewinne aus Aktien und ausländischen Währungen beträgt etwa 20 Prozent. Der höhere Steuersatz für Kryptowährungen fällt dann an, wenn der Jahresverdienst 40 Millionen Yen (299.000 Euro) überschreitet.

South Korea hingegen kündigte im Januar an, dass Kryptobörsen mit 24,2 Prozent versteuert werden. Dies stimmt mit der existierenden Steuerpolitik für Unternehmen überein.

Bloomberg zufolge wurden ungefähr 40 Prozent des Bitcoin (BTC) Handels mit Yen getätigt, was bedeutet, dass die Regierung einen großen Gewinn durch die Versteuerung von Krypto macht.

 

 

Bloomberg berichtet, dass die japanische Steuerbehörde eine Datenbank der Kryptowährungsinvestoren anlegt, um die Einhaltung der Steuergesetze sicherstellen soll. Außerdem wird dadurch elektronischer Handel kontrolliert.

Die amerikanische Internal Revenue Service (IRS) hat außerdem berichtet, dass sie ein zehnköpfiges Team zusammengestellt haben, welches Kryptouser aufspüren soll, die ihre Gewinne nicht in ihrer Steuererklärung angegeben haben.

Japan erklärte im April 2017 Bitcoin als legale Bezahlmethode. Dies half der Regierung unregulierten Handel durch Hackerangriffe und Fehlmanagement zu verhindern. Prominentestes Beispiel ist der Mt. Gox Zusammenbruch von 2014