Japanischer Finanzriese SBI investiert in regulierte ICO-Plattform Templum

Der japanische Finanzdienstleistungsriese SBI Holdings hat in das FinTech-Unternehmen Templum investiert, das regulierte Wertpapier-Token-Angebote anbietet. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 25. April hervor.

Die Investition der SBI Holding war der Abschluss einer Fundraising-Runde in Höhe von etwa 8 Mio. Euro. Templum will dieses Geld wohl dazu nutzen, um institutionelle und akkreditierte Investoren zu gewinnen. Die SBI Holding hat den genauen Betrag, den sie investiert haben, nicht angegeben.

Die Templum-Website sagt in der Beschreibung, dass das Unternehmen "regulierungskonforme Lösungen für tokenisierte Vermögenswert-Offerings (Initial Coin Offerings als Wertpapiere) und den nachfolgenden Sekundärhandel" anbiete.

Das japanische Finanzunternehmen führt derzeit ein Konsortium aus 61 Banken an, das an einer mobilen App für Inlandszahlungen mit der Ripple-Technologie arbeitet.

SBI hatte bereits im letzten Herbst die Absicht angekündigt, eine eigene Kryptowährungsbörse mit Huobi zu eröffnen, aber der Plan wurde Anfang März verschoben, um die Sicherheit in erster Linie zu verbessern.

Im März expandierte SBI Holdings auch weiter in den Krypto-Bereich, indem sie 40 Prozent der taiwanesischen Kryptowährungs-Hardware-Wallet-Firma CoolBitX kaufte.

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