Kryptobörse Bitpanda tokenisiert Gold und Silber mit sicherer Verwahrung in der Schweiz

Die österreichische Kryptobörse Bitpanda hat ihren bislang auf rein digitale Vermögenswerte beschränkten Handel um die Edelmetalle Gold und Silber erweitert, wie das Unternehmen am 13. Mai auf seinem Blog bekanntgab.

Möglich wird das Angebot durch die Wiener Partner-Broker Pro Aurum und Philoro, welche die über Bitpanda tokenisierten Edelmetallbestände sicher in der Schweiz verwahren. Interessant für Investoren soll das Angebot vor allem durch seine leichte Handhabe und die im Vergleich zum klassischen Edelmetallhandel niedrigen Gebühren sein.

Für Gold-Käufe in Tokenform berechnet Bitpanda eine Transaktionsgebühr von 0,5 Prozent. Die Lagerkosten in der Schweiz schlagen mit 0,0125 Prozent zu Buche. Für den Erwerb von Gold und Silber muss laut Bitpanda über seine Token auch keine Mehrwertsteuer entrichtet werden. Bis um 15. Juni bietet Bitpanda seinen Kunden den gebührenfreien Kauf der Edelmetall-Token an.

Bereits im April wurde Bitpanda durch die österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) als Zahlungsinstitut zugelassen, was der Kryptobörse das Anbieten neuer Produkte ermöglicht, die einen Mix aus digitaler und traditioneller Finanzwelt darstellen. Wie das Unternehmen damals ankündigte, will Bitpanda künftig eine Vielzahl zusätzlicher digitaler Assets anbieten.

Auch andere Unternehmen arbeiten bereits an der Tokenisierung von Edelmetallen. Der russische Milliardär Wladimir Potanin plant etwa Krypto-Token für den Handel mit Palladium über einen in der Schweiz ansässigen Palladium-Fonds.