Kanzlei Perkins Coie stellt Ex-CFTC-Beraterin für Krypto- und Blockchain-Gruppe ein

Die internationale US-Kanzlei Perkins Coie (PC) gab bekannt, dass sie eine ehemalige Beraterin der Rohstoffaufsicht des Landes eingestellt hat, die in der Blockchain-Abteilung arbeiten soll. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 6. November hervor.

Kari Larsen, die zuvor in der Vollzugsabteilung für die Handelskommission für Rohstoff-Futures (CFTC) tätig war, wird nun bei der Blockchain-Technologie- und digitalen Währungsbranchengruppe bei PC arbeiten.

Die Gruppe wurde ursprünglich im Jahr 2013 gegründet. Das Ziel der Kanzlei war es dabei, ein Verständnis für die komplexe Rechtslandschaft zu gewinnen, die sich um Kryptowährungen und verwandte Token in den USA ständig weiterentwickelt.

"Ich bin zuversichtlich, dass Kari ein richtiges Verständnis für die Auswirkungen hat, die Blockchain und Krypto auf unsere Branche haben werden", kommentierte Molly Moynihan, die Co-Vorsitzende der Investmentmanagementabteilung der Firma und Mitglied des Management-Ausschusses der Firma, in der Pressemitteilung. Sie fügte hinzu:

"Ihre umfangreiche Erfahrung in der Vertretung von Mandanten in einem breiten Spektrum von Rohstoff- und Transaktionsfragen und ihre regelmäßige Beratungstätigkeit zu globalen Fragen im Zusammenhang mit den Rohstoffgesetzen und -regulierungen der USA, Großbritanniens und der EU wird ein bedeutender Vorteil für unsere nationale Kanzlei sein."

Das Unternehmen hat sich zu diesem Schritt entschieden, da Rechtsberatungen im Bereich der Kryptowährungen in den Wochen vor der Entstehung neuer Angebote für institutionelle Investoren weiterhin sehr gefragt ist.

Wie Cointelegraph berichtete, sollte am 12. Dezember die Plattform Bakkt von der Intercontinental Exchange gestartet werden, die eintägige physische Bitcoin-Futures anbieten wird. Anfang der Woche hat die  US-Börse CBOE erklärt, dass ihre BTC-Futures im Oktober die bisher niedrigste Volatilität verzeichnen.

Der Weg zur Regulierungssicherheit für Bakkt ist komplex, wie Kommentatoren diese Woche bemerkten. Einige betrachten den Start als Feuerprobe für das, was unter dem aktuellen US-Klima möglich ist.