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Liechtensteiner Startup bietet Immobilienanlagen auf der Blockchain

Crowdlitoken hat von der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein eine Lizenz zum Vertrieb einer Anleihe für Immobilienanlagen auf der Blockchain erteilt.

Liechtensteiner Startup bietet Immobilienanlagen auf der Blockchain
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Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein hat dem Startup Crowdlitoken eine Lizenz zur Ausgabe von Anleihen für Blockchain-Immobilienanlagen erteilt, wie das Unternehmen am 16. April per Pressemitteilung bekanntgab.

Crowdlitoken plant als nächsten Schritt die Emission digitaler Immobilienanleihen in zehn europäischen Ländern über ein zeitnah angesetztes Security Token Offering (STO). Durch den Einsatz von Blockchain-Technologie sollen qualifizierte Investoren und erstmals auch Kleinanleger in die Lage versetzt werden, unkompliziert in erstklassige Immobilien in Europa zu investieren.

Das Besondere am Konzept von Crowdlitoken ist, dass Anleger ihr Kapital über eine Anleihe auf einzelne Liegenschaften verteilen können. Im Gegensatz zu einem klassischen Immobilienfonds werden sie gezielt von Erträgen selbst ausgewählter Immobilien profitieren können.

Der Preis der Anleihe selbst wiederum wird neben der Wertentwicklung der ausgewählten Objekte vom gesamten Portfolio beeinflusst. Eine monatliche Umschichtung des Kapitals zwischen einzelnen Immobilien soll über Crowdlitoken ebenfalls möglich sein, sowie der flexible Handel der Anleihen selbst.

Eine Listung der Anleihen sei für 2020 auf der aktuell von der Schweizer Börse SIX aufgebauten Digitalbörse SDX geplant, schreibt Crowdlitoken.

Crowdlitoken ist nicht das erste Projekt für Immobilienanlagen auf der Blockchain. In der Schweiz bietet die Immobilien-Transaktionsplattform Blockimmo den Erwerb von Immobilienanteilen über die Blockchain an. Und auch in Deutschland hat Brickblock bereits eine erste Immobilie auf die Blockchain gebracht.