Linzer Krypto-Startup Blockpit bekommt ersten strategischen Investor

Das österreichische Krypto-Startup Blockpit hat mit dem European Super Angels Club (ESAC) seinen ersten Investor an Bord geholt, wie ESAC am 11. Dezember in einer Pressemitteilung bekanntgab.

Bei ESAC handelt es sich um ein europäisches Investoren-Netzwerk, bei dem neben anderen Partnern auch der Unternehmensberater KPMG, PHH Rechtsanwälte und Liechtensteinische Landesbank AG beteiligt sind.

Das von ESAC in Blockpit eingebrachte Investment soll laut Trending Topics 1,75 Prozent der Anteile von Blockpit umfassen, über die Investitionssumme sei jedoch nichts zu erfahren. Es soll sich bei dieser ersten Finanzierungsrunde bei Blockpit um einen fünfstelligen oder kleineren sechsstelligen Betrag handeln.

Wie Blockpit-CEO Florian Wimmer gegenüber Trending Topics mitteilte, liegt der Fokus bei der Beteiligung auf einer strategischen Partnerschaft. “Es geht nicht ums Geld”, so Wimmer.

An Kapital will Blockpit mit einem sogenannten Security Token Offering (STO) kommen, dass sich derzeit noch in Planung befindet. Sofern die Finanzmarktaufsicht (FMA) dafür grünes Licht gebe, könne Blockpit 2019 einen liquiden Genussschein an eine Börse bringen, der auf der Blockchain abgebildet sei. Hinter den Security Token steckt die Idee eines digitalen Wertpapiers, welches eine Umsatzbeteiligung garantiert.

Ein einsatzfähiges Produkt haben die Österreicher ebenfalls bereits am Start. Blockpit hat eine Finanzverwaltungs-Plattform für Kryptowährungen entwickelt, die über Schnittstellen direkt mit führenden Krypto-Handelsplätzen wie Binance, Bitfinex oder Coinbase verbunden werden kann. Für diese Idee wurde Blockpit im Oktober bei den Central European Startup Awards (CESA) als “Blockchain-Startup des Jahres” ausgezeichnet.