Große europäische Finanzregulatoren und Banken kollaborieren für Blockchain-Optionsschein-System

Acht große europäische Finanzbehörden habe die Zusammenarbeit für ein Blockchain-Technologieprojekt für das Erfassen von ausgegebenen Finanzoptionsscheine angekündigt, wie der spanische Nachrichtendienst el Economista heute, am 25. Juni berichtet.

Die nationale Aktienmarktkommission (CNMV), ein spanischer Wertpapierregulator, der Aktienmarktoperator BME, die Banken Santander, BBVA, BNP Paribas, CaixaBank, Commerzbank und Société Générale haben einen erfolgreichen Konzeptnachweis (PoC) mit dem Titel Fast Track Listing erbracht. Das System wurde entwickelt, um die Ausgabe von Optionsscheinen in weniger als 48 Stunden zu registrieren, ein Prozess, der normalerweise länger als eine Woche dauert, wie ein ebenfalls heute veröffentlichtes Statement erklärt.

Optionsscheine sind als Derivate definiert, die das Recht vergeben, ein Wertpapier für einen bestimmten Preis vor einem gesetzten Ablaufdatum zu verkaufen.

Die CNMV merkt an, dass sie weiterhin Blockchain-Anwendungen für nationale aber auch internationale Emittenten von Optionsscheinen erforschen wird.

Obwohl Banken auf der ganzen Welt Blockchain erforschen, sind nicht alle bereit, die Technologie zu akzeptieren. Letzte Woche sagte der Geschäftsführer der BBVA, dass Blockchain-Technologien "unreif" seien und vor großen Herausforderungen stünden. Allerdings haben auch einige Banken die Technologie bereits aktiv angekommen; im April beispielsweise führte die Bank Santander ein Ripple-(XRP)-betriebenes Zahlungsnetzwerk für Einzelkunden ein.