Malaysische Regierung noch immer unentschieden über die Legalität von Kryptos

Berichten zufolge ist die malaysische Regierung nach wie vor unentschieden, ob Kryptowährungen legalisiert werden sollen, berichtet New Straits Times (englischsprachige lokale Medien) am 12. Januar.

Khalid Abdul Samad, malaysische Minister für Bundesstaaten, antwortete auf die Frage, ob digitale Währungen derzeit legal oder illegal sind, mit:

"Im Moment ist die Antwort weder legal noch illegal, da die Situation noch unklar ist."

Samad wies auch darauf hin, dass er zwar an der Einführung von Harapan Coin (HRP) beteiligt war — eine geplante politische Kryptowährung — er jedoch nicht zum Finanzminister ernannt wurde. So wies er darauf hin, dass die Angelegenheit daher nicht in seine Zuständigkeit fällt.

Wie Cointelegraph im Dezember 2018 berichtete, gaben Malaysias Finanzaufsichtsbehörde und Zentralbank eine gemeinsame Erklärung heraus, in der sie bestätigten, dass sie einen Gesetzesrahmen für Vermögenswerte aus Kryptowährung und Initial Coin Offerings (ICO) einführten.

Berichten zufolge hat Samad der Bank Negara Malaysia und dem Premierminister Tun Dr. Mahathir Mohamad bereits vorgeschlagen, die digitale Währung Harapan Coin für Regierungsgeschäfte zu verwenden.

Wie Cointelegraph jedoch im November vergangenen Jahres mitteilte, hatte ein malaysischer Parlamentsabgeordneter die Regierung aufgefordert, erst ordnungsgemäße Vorschriften für Kryptowährungen einzuführen, bevor das Kryptowährungsprojekt Harapan Coin in Angriff genommen wird.

Cointelegraph erklärte in einer dedizierten Analyse im Dezember 2018, dass bis zu 30 Prozent der für das Projekt gesammelten Mittel für die Administratoren des Systems bestimmt waren, die praktisch anonym bleiben.