Microsofts Suchmaschine Bing will Krypto-Werbeprodukte ab Juli 2018 verbannen

Die Microsoft-entwickelte Suchmaschine Bing hat sich anderen Internetgiganten angeschlossen und kündigte in einem offiziellen Blogbeitrag vom 15. Mai an, ab Juli 2018 keine Krypto-Werbeoptionen mehr in dem Netzwerk zu schalten.

Laut dem Statement ist der Hauptgrund für die Entscheidung, "Werbungen für Kryptowährungen" und für "Produkte mit Bezug zu Kryptowährungen" zu verbannen, der unregulierte Status der Technologie, wodurch Bing-Nutzer einem hohen Risiko ausgesetzt sind:

"Da Kryptowährung und verwandte Produkte nicht reguliert sind, haben wir befunden, dass sie ein erhöhtes Risiko für unsere Nutzer darstellen und das Potenzial mit sich ziehen, dass bösartige Akteure an räuberischen Verhaltensweisen teilnehmen oder die Verbraucher anderweitig betrügen."

Wie der Bericht weiter anführt, soll Bing Ads das Verbot vollständig zwischen Juni und Anfang Juli implementieren.

Bings Verbot ist das neuste Kapitel in einer Reihe von Krypto-Boykottierungen durch Suchmaschinen und Sozialen-Medien-Diensten, die von Facebook Ende Januar eingeleitet wurde. Google kündigte einen analogen Krypto-Bann Mitte März an und Twitter bestätigte ebenfalls ein Krypto-Werbeverbot kurze Zeit später.

Letzte Woche berichtete diverse Medienhäuser, dass Facebook angeblich die Markteinführung einer eigenen Kryptowährung "erforscht".

Anfang April sagte der Mitgründer von LinkedIn im Gespräch mit Cointelegraph, dass die neuen Krypto-Werbeverbote seiner Meinung nach nur "temporär" seien und vermutlich daher stammen, dass dem Krypto-Markt aktuell noch klare Regulierungen fehlen.

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