Raub in Moskau: Kryptoinverstor verliert Bitcoins im Wert von 800 Tausend Euro

In Moskau wurde ein Kryptoinvestor Opfer eines Verbrechens. Nach Angaben des lokalen Kryptomagazins Forklog entstellten die noch unindentifizierten Angreifer das Opfer und entwendeten daraufhin Bitcoins im Wert von über 800.000 Euro.

Laut Forklog befand sich das Opfer, dessen Name ungenannt bleibt, im südlichen Teil der russischen Hauptstadt, als es von einer Gruppe Dieben angehalten und zum Transfer seines Vermögens aufgefordert wurde.

Als der Mann sich weigerte, "entstellten sie sein Gesicht mit einem Messer", woraufhin er nachgab und rund 100 BTC freigab. Bei Redaktionsschluss entsprach dies einem Wert von knapp 830.000 Euro.

Der Unfall passiert nur wenige Wochen nach dem Angriff auf einen bekannten YouToube Blogger in St. Petersburg, der ebenfalls belästigt und beklaut wurde. Die Diebe entwendeten unter anderem Wertpapiere aus einem Safe im Wert von rund 356.000 Euro.

Das noch unbekannte Opfer aus Moskau wird zur Zeit ärztlich betreut. Die Polizei versucht unterdessen, die Ereignisse in einen logischen Zusammenhang zu bringen, so Forklog.

Die Geschehnisse werfen neues Licht auf die Sicherheitsdebatte rund um dem Besitz und die allgemeine Interaktion mit Kryptowährungen - sowohl in Russland als auch in den GUS-Staaten.

Eine Razzia des ukrainische Sicherheitsdienstes im Büro von Forklog in Odessa verdeutlichte im Dezember, dass auch Behörden in kriminelle Aktivitäten verwickelt sein können. Unterdessen endete die Entführung von Pawel Lerner, dem CEO der Börse EXMO, in Kiew im Dezember erst nach erfolgter Lösegeldzahlung von 1 Million US-Dollar.