Neuer US-Gesetzentwurf will terroristische Nutzung von Kryptowährungen bekämpfen

Ein geplanter US-Gesetzentwurf vom 10. Januar zielt darauf ab, Belohnungen für Hinweise zu vergeben, die zu Verurteilungen bei krypto-unterstütztem Terrorismus führen.

Der Gesetzentwurf wurde dem Kongress von Ted Budd, einem Angehörigen des House Financial Services Committee, vorgelegt. Er schlägt vor, eine unabhängige Taskforce zu gründen, die für die Verteilungen der Belohnungen zuständig ist. Ob dies in Dollar oder Kryptowährungen passieren soll, wurde nicht erwähnt.

Der zweite Abschnitt des Entwurfs besagt::

“Es ist im Sinne des Kongress, dass  die Landesregierungen Terrorermittlungen und die Ermittlung illegaler Nutzung neuer Finanztechnologien, inklusive Kryptowährungen, priorisiert.”

Die Fintech Taskforce würde vom Finanzminister gesteuert werden und würde aus fünf Bundesdirektoren und vier Personen aus dem Privatsektor, aus Denkfabriken, Non-Profit-Organisationen und dem Bankensektor, bestehen.

Der Entwurf fordert zudem die Gründung eines FinTech- Fonds. Dieser sollte Forschungen im Bereich der Erkennung von terroristischer Krypotwährungsnutzung fördern. Der Fond könnte Zuschüsse an Universitäten, Firmen, NGOs und Einzelpersonen vergeben, die aktiv an dieser Forschung beteiligt sind.

Im Mai 2017 wurde ein Gesetzentwurf vorgeschlagen, der Personen, die die US-Grenze überschreiten, dazu verpflichten würde, Kryptobesitz, der $10.000 übersteigt, zu deklarieren. Das Ziel dieses Entwurf war, Geldwäsche, die oftmals zur Finanzierung von terroristischen Aktivitäten dient, zu verhindern 

Trotz der wachsende Aufmerksamkeit der Behörden gegenüber Kryptowährungen besagt der Bericht, den die Europäische Union im Juni 2017 veröffentlicht hat, dass Terroristen weiterhin Echtgeld bevorzugen - möglicherweise aufgrund der Nachverfolgbarkeit durch die Blockchain.

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