Neuseeland: Polizei warnt vor Online-Betrügereien

Die neuseeländische Polizei hat die Öffentlichkeit vor Online-Betrügereien gewarnt, nachdem ein Investor umgerechnet rund 181.000 Euro an Krypto-Betrüger verloren hat, wie die Polizei von Canterbury am Mittwoch, 26. September, bestätigte.

Der ungenannte Investor, der mehrfach in ein letztendlich betrügerisches Online-Kryptowährungsschema investiert hat, wurde durch die "extrem guten Renditen" angezogen, so ein Polizeibericht aus der Stadt Canterbury.

Laut dem Bericht, der die Art des Geschäfts nicht nennt, sind diese Renditen  bei den "Investitionen in Kryptowährungen, wie zum Beispiel Bitcoin, bald darauf allmählich gesunken". Als die Investitionen aufgrund fehlender Renditen eingestellt wurden, hat der Betrüger den Anleger persönlich kontaktiert. Der Investor hat daraufhin weiter Geld über die Webseite eingezahlt.

"Die Leute sollten sich beraten lassen, bevor sie Online-Investitionen tätigen, bei denen sie sich nicht sicher sind", kommentierte Senior Sergeant Paul Reeves und fügte hinzu:

"Betrüger sind extrem hartnäckig und können sehr glaubwürdig erscheinen, da sie in ihrem Geschäft sehr versiert sind."

Der Polizeibericht endet mit einem Link zu weiteren Informationen über Kryptowährungssicherheit.

Die Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt haben weiterhin mit böswilligen Parteien zu kämpfen, die Einstiegsinvestoren in der noch jungen Kryptowährungsbranche manipulieren. Cointelegraph hat kürzlich berichtet, dass es eine Flut von Identitätsdiebstählen in Großbritannien gab, hinter denen betrügerische Unternehmen, die sich als lizenzierte, Kryptowährungs-bezogene Einheiten tarnen, durchgeführt werden.

Letzte Woche hat sich der CEO von Tesla und SpaceX Elon Musk auch an Jackson Palmer, den Gründer von Dogecoin (DOGE), gewendet, um bei der Unterbindung von Kryptowährungsbetrügereien auf Twitter zu helfen.