Österreich: Startups Salamantex und Fiskaly präsentieren Registrierkasse für Kryptozahlungen

Die österreichischen Startups Salamantex und Fiskaly haben gemeinsam eine Registrierkasse mit Unterstützung für Kryptowährungen entwickelt, berichtete Trending Topics am 13. Juni.

Bei der nach Aussage der Startups ersten “All-in-One-Solution” dieser Art können Kunden wahlweise mit Kryptowährungen bezahlen und dabei einen Echtzeit-Umtausch in Euro zu Marktpreisen nutzen. Unterstützt werden von Fiskalys Obono-System aktuell Bitcoin, Litecoin, Dash, XRP und Ethereum. Die Abwicklung der Krypto-Transaktionen übernimmt Salamantex.

Bei Obono handelt es sich um eine Software-Kassenlösung, welche sich im Webbrowser und über mobile Apps nutzen lässt. Durch die Unterstützung von NFC-fähigen Bezahlterminals ermöglicht Obono das Bezahlen mit Kredit- und Bankkarten.

Die Bezahloption für Kryptowährungen wird durch die Einbindung der Krypto-Terminals von Salamantex realisiert, welche per Software alle Transaktionen automatisch an die Obono-Kassenlösung übertragen.

Salamantex hatte seine tragbaren Krypto-Bezahlterminals bereits im Dezember 2018 auf den Markt gebracht. Die Geräte können für den Preis von 575 Euro gekauft oder für 30 Euro monatlich gemietet werden. Salamantex verdient durch Transaktionsgebühren im Umfang von einem bis zwei Prozent an Zahlungen mit Kryptowährungen.