Am 3. Januar fand das „Proof of Keys“-Event statt, das gegen zentralisierte Börsen gerichtet ist. Das Event wurde von dem Investor Trace Mayer angeführt.
Die Proof of Keys-Veranstaltung ist im Wesentlichen eine Bank, die an zentralisierten Börsen betrieben wird. Aktivisten wurden aufgerufen, ihre gesamten Kryptowährungsgelder von zentralen Handelsplattformen abzuheben und in ihren eigenen Wallets zu lagern. Die Idee dahinter ist, die Kontrolle der Inhaber über ihre Krypto-Assets wiederherzustellen und sicherzustellen, dass die Börsen tatsächlich über so viel Geld verfügt, wie sie behaupten.
n einem YouTube-Video,das Einblick in das Proof of Keys-Ereignis gibt, erklärt Mayer, dass Inhaber von Kryptowährungen entscheiden sollten, ob sie ihre „finanzielle Souveränität“ zurückfordern oder weiter „14 Tage warten, bis sie [ihre] Coins erhalten“. Mayer sagte darüber hinaus:
"Was ist, wenn einige dieser Börsen in die Vermögenswerte der Kunden eingetaucht sind, weil es einfacher [...] ist, Gehaltsabrechnungen vorzunehmen als Personen zu feuern?"
Am 1. Januar beschuldigte Mayer die Kryptobörse HitBTC kurz vor dem Beginn des Proof-of-Key-Events Auszahlungen einzufrieren. Nach und nach wurden diese Behauptungen auch von anderen Richtung laut, unter anderem von John McAfee, wallet Hersteller Bitfi and dem Unternehmer Tuur Demeester.
Daraufhin hat HitBTC die Vorwürfe zurückgewiesen. In einem Kommentar zu Cointelegraph dementierte ein Vertreter des Marketingteams der Börse jegliche Verbindung zwischen Kontosperren und dem laufenden Ereignis. In einer Email schrieb er:
„Diese vorübergehenden, sicherheitsrelevanten Entnahme-Einfrierungen sind eine direkte Folge unserer internationalen KYC-Maßnahmen [Know Your Customer] und AML [Anti-Geldwäsche]-Maßnahmen... Diese Regeln existieren und gelten für uns 24 Stunden am Tag, 365 Stunden Tage des Jahres. Daher deaktivieren wir niemals Sicherheitstools oder -prüfungen. Weder an regulären Tagen, noch an besonderen Tagen; einschließlich von Ereignissen und Flashmobs wie dem Proof of Key Day."
Sowohl die Optimisten als auch die Kritiker haben die Zentralisierung des Krypto-Spaces kritisiert, welche viele entgegengesetzt zu den Grundprinzipien sehen. Der amerikanische Ökonom Nouriel Roubini, der den Senatoren der Vereinigten Staaten sagte, Krypto sei "die Mutter oder der Vater aller Betrügereien und Blasen", erklärte, Krypto sei noch zentralisierter als Nordkorea. Roubini sagte, die Dezentralisierung von Krypto sei ein "Mythos" und fügte hinzu:
"...Miner werden zentralisiert, Börsen werden zentralisiert, die Entwickler werden zentralisierte Diktatoren (Buterin ist ein "Diktator auf Lebenszeit") und der Gini-Ungleichungskoeffizient von Bitcoin ist schlechter als der von Nordkorea."
Zusätzliche Berichterstattung von Aaron Wood.
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