Russische Region Jugra will Blockchain-Tourismusplattform einrichten
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Der Autonome Kreis der Chanten und Mansen - Jugra, eine Verwaltungseinheit in Russland, will eine Blockchain-fähige Tourismusplattform einrichten, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass am 7. Juni berichtete.

Im Bericht heißt es, dass der Generaldirektor des Entwicklungsfonds der Region, Roman Genkel, auf dem Internationalen Wirtschaftsforum diese Woche in St. Petersburg eine Vereinbarung mit Alexander Borodich, dem CEO des Blockchain-Startups Universa, unterzeichnet hat. In dieser geht um die Einrichtung einer solchen Plattform.

Laut einem Blogbeitrag von Universa vom 7. Juni soll das System die Verfolgung der öffentlichen Ausgaben und Investitionen ermöglichen und damit Transparenz gewährleisten. Das Unternehmen behauptet:

"Die Kennzeichnung des Geldes mittels der Distributed-Ledger-Technologie schützt staatliche Zuschüsse und Investitionen vor Missbrauch."

Das Unternehmen will die Plattform auch in mehreren Sprachen entwickeln. Ziel dabei ist es, alle Teilnehmer in diesem touristischen Ökosystem miteinander zu verbinden: Anbieter von touristischen Produkten und Dienstleistungen, Transport, Unterkunfts- und Gastronomieanbieter, sowie Investoren und Touristen.

Wie Cointelegraph damals berichtete, behauptete der Leiter der staatlichen Tourismusbehörde in Russland Oleg Safonov im November 2017, dass die Blockchain-Technologie die Tourismusindustrie des Landes verändern könne.

Im März letzten Jahres wurde auch berichtet, dass Dubai im Rahmen seiner Initiative namens Dubai 10x "anderen Weltstädten um 10 Jahre voraus" sein wolle, indem Dubai einen virtuellen Business-zu-Business-Tourismusmarktplatz mit Blockchain einrichtet.

Auf dem Wirtschaftsforum in dieser Woche erklärte der Leiter der russischen staatlichen Ölgesellschaft Rosneft auch, dass das Unternehmen nicht ausschließen wolle, dass es in Zukunft für Öl mit Kryptowährungen bezahlen könnte.