Samsungs IT-Arm enthüllt Blockchain-Zertifizierung für Banken

Samsung SDS, der IT-Arm des Technologiegiganten Samsung hat ein neues Produkt namens BankSign entwickelt; ein Blockchain-basiertes Zertifizierungswerkzeug für Banken, wie eine offizielle Ankündigung vom 27. August bestätigt.

Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Samsung SDS und Koreas Bankenföderation (KFB). BankSign soll eine einfache Transaktionsmethode innerhalb unterschiedlicher Bankensysteme bereitstellen, indem nur eine Zertifizierung von nur einer Bank benötigt wird. Zertifizierungen können auf der Plattform über Passwörter, Fingerabdrücke oder Muster verifiziert werden.

Laut der Ankündigung ermöglicht es BankSign seinen Kunden, eine Zertifizierung zu erlangen, die für bis zu drei Jahre gültig ist. Sie soll das existierende Zertifizierungssystem ersetzen, welches eine jährliche Erneuerung, Registrierung und Authentifizierung mit jeder einzelnen Bank erfordert.

Der Vizepräsident für Finanzgeschäfte bei Samsung SDS Hong-Jun Yoo behauptete, dass BankSign das "erste Beispiel für die Anwendung von Blockchain-Technologie für Banking-Services" sei. Er fügte hinzu, die Firma "baut ihr digitales Transformationsgeschäft weiter aus, welches die Wettbewerbsfähigkeit von Banken und anderen Finanzinstituten verbessern wird".

Die KFB gab erstmals im Juni die Pläne zur Entwicklung von BankSign bekannt, welches das komplizierte, 20-Jahre alte Verifizerungssystem durch ein neues, Blockchain-basiertes ersetzen soll. Damals berichtete Cointelegraph, dass BankSign auf Nexledger aufbauen würde, einem privaten, Enterprise-Transaktionsmanagement-Tool, das von Samsung SDS entwickelt wurde.

Samsung SDS hat dieses Jahr eine Reihe an Blockchain-basierten Produkten auf den Markt gebracht. Im Juni stellte die Firma ihr Produkt CelloSquare 3.0 vor, eine Blockchain-Implementation, die auf globale Logistikfelder ausgerichtet ist.

Zuvor hatte Samsung SDS den Launch der Blockchain-betriebenen Finanzplattform Nexfinance angekündigt. Samsung SDS verkündete, dass das Produkt ebenfalls Aspekte von "künstlicher Intelligenz", "Big-Data-Analytics" und "fortschrittlichen IT-Technologien wie intelligente Prozessautomatisierung" beinhalten würde.