Der durch die Regierung gestützte Blockchain-Accelerator Tribe aus Singapur hat BMW und Intel als wichtige strategische Partner gewonnen. Das geht aus einem Bericht vom 22. März von der lokalen englischsprachigen Technologie-Nachrichtenplattform Tech In Asia hervor.

Tribe hat Ende letzten Jahres seine Geschäftstätigkeit aufgenommen. Der Accelerator war die Idee von Tri5 Ventures, einer Risikokapitalgesellschaft, die Start-ups in späteren Phasen unterstützt.

An dem Projekt waren PwC und das südkoreanische Blockchain-Netzwerk Icon Foundation bereits vorher beteiligt.

Nun werden sowohl BMW als auch Intel ausgewählten Start-ups ihr Fachwissen zur Verfügung stellen. Der Automobilriese wird sich auf die Mobilitätsbranche konzentrieren. Intel hingegen wird seine Erfahrungen aus den Bereichen Blockchain und Kryptowährungs-Mining teilen.

Der Datenverwaltungsriese Nielsen wird als weitere Partner eine Art Sandkasten anbieten. Dieser ist auf regulatorische Risiken hinsichtlich der Konformität und auf weitere wichtige Überlegungen bei der Entwicklung eines Blockchain-Produkts für den Markt ausgelegt.

Bereits im Dezember bestätigten Quellen, dass jede Startup-Gruppe acht Monate lang ein Coaching erhalten würde. Zunächst wird eine Gruppe aus 8 Startups bestehen.

Es gab in letzter Zeit bereit mehrere Blockchain-Initiativen in Singapur. Der Gesetzgeber versucht, die regulatorische Umgebung im Sinne der Technologie anzupassen.

Anfang des Monats leitete die Blockchain-Initiative TradeTrust, die sich auf die Versandbranche konzentriert, die Pilotphase ein. Dabei wird das Projekt ebenfalls von der Regierung unterstützt.

Auf lange Sicht plant Singapur, Blockchain weiter zu integrieren. Etwa beim Zahlungsprojekt der Zentralbank namens Project Ubin, das im nächsten Jahr erste Ergebnisse liefern soll.

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