Die südkoreanische Kommission für Finanzdienstleistungen (FSC) hat heute, am 9. April, die Inspektion von drei nationalen Banken, die sich mit Kryptogeschäften auseinandersetzen, angekündigt.

Laut einem offiziellen Statement werden die Inspektionen vom 19. bis 25. April stattfinden und sich darauf fokussieren, inwiefern die neuen anti-Anonymitätsregelungen, die Ende Januar eingeführt wurden, inzwischen umgesetzt wurden.

Cointelegraph berichtete bereits über diverse von Seoul aus eingeleitete Maßnahmen, um anonyme Geschäfte und multiple Handelskonten an nationalen Krypto-Börsen zu unterbinden.

Laut dem neuen Gesetzt dürfen Koreaner nur einen einzigen Krypto-Account halten, dessen hinterlegte Identitätsinformationen darüber hinaus mit ihrem jeweiligen Bankkonto übereinstimmen müssen.

Die neuen Anforderungen setzen sowohl Krypto-Tauschbörsen als auch Banken unter Druck, wobei gerade kleinere Institutionen laut Berichten Schwierigkeiten haben, den neuen Anforderungen der FSC zu entsprechen.

Die Inspektionen betreffen unter anderem die Nonghyup Bank, Kookmin Bank und Hana Bank. Als Servicepartner von Coinone and Bithumb, zwei der größten Tauschbörsen Koreas, liegt der Fokus speziell auf Nonghyup.

Die Ermittler wollen unter anderem die Einhaltung von Anti-Geldwäsche-Standards und die Handhabung von Kundendaten untersuchen.

Unterdessen werden die Vorbereitungen fortgesetzt, um die verbleibenden rechtlichen Lücken in der lokalen Kryptowährung-Wirtschaft zu schließen, damit die neue Steuergesetzgebung wie geplant bis Juni veröffentlicht werden kann .

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: X, YouTube, Instagram und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.