Finanzminister von Südkorea bestätigt:

Der Finanzminister von Südkorea Kim Dong-yeon hat erneut bestätigt, dass die Regierung Kryptowährungen im Land weder verbieten noch auf sonst irgendeine Weise "unterdrücken" wird. Das geht laut Reuters aus einer Stellungnahme von heute, dem 31. Januar, hervor.

In der aktuellsten Mitteilung zur laufenden regulatorischen Überholung von Kryptowährungsbörsen im Land hat Kim Seoul von vorhergehenden Kommentaren über ein potenzielles Verbot distanziert. Diese hatten Anfang des Monats eine Empörung in der Öffentlichkeit hervorgerufen.

"Wir haben nicht die Absicht, Kryptowährung (Markt) zu verbieten oder zu unterdrücken", sagte er in dieser Stellungnahme.

Kim und der Justizminister Park Sang-ki haben Anfang des Monats einen Aufruhr verursacht, nachdem letzterer in einer Pressekonferenz gesagt hat, dass man an einem Verbot für Kryptowährungsbörsen arbeite. Mainstream-Medien haben daraufhin irreführende Berichte veröffentlicht, die besagten, dass das Verbot mit Sicherheit kommt, was einen massenhaften Verkauf von Kryptowährungen zur Folge hatte.

Eine öffentliche Petition, die die Absetzung beider Minister und eine Lockerung der Regulierung forderte, hat daraufhin über 200.000 Unterschriften, was bedeutet, dass die Regierung offiziell dazu Stellung nehmen muss.

Regulationen seien nun zu einer Priorität für die Gesetzgeber geworden, sagte Kim weiterhin, während immer mehr Berichte über ein hartes Durchgreifen bei mutmaßlichem "illegalen" Handel mit Kryptowährungen öffentlich werden.

Nachdem ein Handel im Wert von fast 482 Mio. Euro entdeckt wurde, untersucht die zuständige Behörde nun Transaktionen, welche die neuen Gesetze gegen anonymen Handel, die am Dienstag, 30. Januar, in Kraft getreten sind, ungeniert verspotten.

"[Die] Zollbehörde beobachtet illegale Börsentransaktionen aus dem Ausland und nutzen Kryptowährungen als Teil der Sondereinheit der Regierung", heißt es in einer Stellungnahme.

Das Verbot von anonymen Bankkonten steht bereits einigen Problemen gegenüber, da sich herausstellte, dass die größere Arbeitslast für die Banken, die das neue System erfordert, dazu führen könnte, dass kleinere Börsen entweder in einem regulatorischen "toten Winkel" existieren oder gezwungen sind, den Betrieb einzustellen.

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