Südkorea: Regulierungsbehörden wollen Banken untersuchen

Die südkoreanischen Finanzaufsichtsbehörden werden bei lokalen Banken die Einhaltung der Richtlinien zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) beim Betrieb mit Kryptowährungsbörsen untersuchen. Das geht aus einem Bericht der lokalen Nachrichtenagentur Yonhap News von gestern, 21. März, hervor.

Laut Yonhap werden die Finanzermittlungseinheit (KoFIU) und die Kommission für Finanzaufsicht (FSC) nächsten Monat mit der Prüfung der Geschäftskonten von Kryptobörsen bei koreanischen Banken beginnen.

Im Dezember 2017 kündigte die FSC an, dass es anonymen Kryptowährungshandel verbieten und die Konten von Händlern auf Kryptowährungsbörsen ab dem 30. Januar dieses Jahres mit Bankkonten verbunden werden und unter ihren richtigen Namen registriert sein müssen.

Nachdem der südkoreanische Finanzminister Kim Dong-yeon Berichte über ein angebliches Handelsverbot für Kryptowährungen im Land dementierte, hat er erneut bestätigt, dass die Regierung den Kryptowährungsmarkt weder verbieten noch "unterdrücken" werde.

Am 6. März hat die südkoreanische Regierung ihren Mitarbeitern auf Grundlage des Beamtengesetzes verboten, Kryptowährungen zu halten und damit zu handeln. Am 24. Februar, gab der südkoreanische Blockchain-Industrieverband bekannt, dass er 33 Mitglieder untersuchen werde, darunter die Kryptowährungsbörsen Coinone, Bithumb und Korbit. Dabei soll die Einhaltung von Selbstregulierungsmaßnahmen bewertet werden.