Südkoreas Regierung erhebt 24,2 Prozent Steuern auf Krypto-Profite von rund 525 Millionen Euro

2017 wurden in Südkorea mehr als die Hälfte aller Krypto-Profite über die die Krypto-Börse Upbit generiert. Insgesamt belaufen diese sich auf über 525 Mio. Euro, wie staatliche Quellen berichten.

Daten zufolge, die von dem Gesetzgeber Park Kwang-on und dem lokalen Medienoutlet Yonhap New Sunday verbreitet werden, ist Koreas Börsenmarkt um 8025 Prozent gewachsen. 2016 verzeichnete er noch Volumen von nur 6,1 Mio. Euro.

Die Börsen haben ein lebendigen und konkurrenzstarkes Jahr hinter sich. Zumindest bis Südkoreas Regierung im Dezember 2017 begann, Einschränkungen bis hin zu einem expliziten Verbot für Krypto-Trading auszusprechen.

Jetzt, wo sich die Lage langsam wieder beruhigt und Gesetzte in Kraft treten, werden die Folgen der neuen Steuerverpflichtungen nach dem Boom-Jahr 2017 spürbar.

Im Januar forderten Gesetzgeber, dass Tauschbörsen sowohl eine Unternehmenssteuer als auch lokale Einkommenssteuern zahlen. Zusammen belaufen sich die Abgaben auf rund 24 Prozent der Profite, welche in dem angegebenen Zeitraum eingefahren wurden.

Upbit trifft es dabei mit einem Marktanteil von 52,9 Prozent (2017) am härtesten, gefolgt von Bithumb, Coinone und Korbit - in dieser Reihenfolge.

Bithumb landete letztes Jahr aufgrund von Sicherheitslücken in den Schlagzeilen. Aktuell wird die prestigereiche Partnerschaft mit der Online Mall WeMakePrice debattiert, für die Kommissionen im Wert von 317,7 Bio. Won anfielen (etwa 241,5 Mio. Euro).

Staatlichen Regelungen zufolge sind Unternehmenssteuern bis Ende März fällig, die Zahlungen auf lokales Einkommen einen Monat später, nämlich Ende April.

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