Startup-Fonds Capital300 erreicht Closing-Kapitalgrenze von 50 Mio. US-Dollar

Der auch im Krypto-Bereich aktive österreichische Startup-Fonds Capital300 hat am 15. Januar sein Closing mit 50 Mio. US-Dollar in einer Pressemitteilung bekanntgegeben.

Capital300 kooperiert mit anderen führenden Fonds aus den USA und Großbritannien bei der Vergabe von Risikokapital an europäische Start-ups. Wie Partner Roman Scharf gegenüber Trending Topics mitteilte, kann der Fonds damit insgesamt 100 bis 120 Millionen US-Dollar an Kapital bewegen.

Zu den Kooperationspartnern gehören unter anderem die Venture Capital-Größen Accel Partners, Index Ventures, Sequoia Capital und Greylock.

In Capital300 steckt laut Trending Topics allerdings ausschließlich Geld aus Österreich. Dazu gehören neben Unternehmen wie Sparkasse Oberösterreich, Raiffeisen und der Vienna Insurance Group auch renommierte heimische Großanleger wie Dietrich Mateschitz von Red Bull, Hans Peter Haselsteiner, Hilde Umdasch und Alfred Luger von Runtastic.

Pro Jahr peilt der Fonds vier bis sechs Deals mit einem Umfang von 2 bis 10 Millionen Euro für die Wachstumsfinanzierung an und will sich dabei auf auf wachstumsstarke Technologieunternehmen aus den bereichen Künstliche Intelligenz, Blockchain, SaaS und VR/AR konzentrieren.

Dass Capital300 für Blockchain-Startups eine gute Adresse ist, beweist die erst gestern bekanntgewordene Finanzierungsrunde für die isländische Verifizierungs-Plattform Authenteq. Zusammen mit Draper Associates hat Capital300 5 Mio. US-Dollar in einer gerade abgeschlossenen Finanzierungsrunde investiert.