Stellars leitender Programmierer und Gründer der Krypto-Börse Mt. Gox, Jed McCaleb, beschrieb CNBC heute, am 21. März seine Vision für ein einzelnes, globales Zahlungssystem - eines, für das Blockchain-Technologien von essentieller Bedeutung sein werden.

Stellar, das ähnlich wie Ripple ein Blockchain-betriebenes System für internationale Überweisungen mit eigener Kryptowährung darstellt, versucht aktuell ein solches Netzwerk aufzubauen.

"In der Zukunft denke ich, st es ziemlich klar, dass es ein universelles Zahlungsnetzwerk geben wird, das funktionieren wird", sagt McCaleb.

Auch wenn im Herzen der Lösung nicht zwangsläufig Bitcoin oder Ethereum stehen müssen, wird es ein "öffentlichen Hauptbuch involvieren, das die Menschen einsehen und nicht willkürlich verändern können".

Es könnte eine Zwischenlösung entstehen, um die Nutzung von Lokalwährungen entlang der Blockchain zu vereinfachen, damit die Menschen "Dinge nutzen können, an die sie gewöhnt sind, wie Dollars und Euros", fügt er hinzu.

Immer mehr große legale Finanzinstitutionen geben aktuell bekannt, dass sie überlegen, ihre Überweisungsmodelle mit Stellar oder Ripple umzukrempeln. Die südkoreanischen Woori Bank plant die kommerzielle Implementation von Ripple als Basis für ihrer Geschäfte bis Ende des Jahres.

In der Zukunft werden vermutlich nicht nur Zahlungen, sondern auch traditionelle Anlagen wie Aktien auf Blockchain-Basis digitalisiert werden. McCaleb sagt dazu, dass dieser Wechsel potentiell vor 2028 stattfinden wird:

"Ich wäre nicht überrascht, wenn in den nächsten 10 Jahren jegliches Eigenkapital als Token auf einer Blockchain irgendwo lagern wird."

Der Geschäftsführer von Twitter und Square, Jack Dorsey, ging heute, am 21. März noch einen Schritt weiter in dieser Spezifizierung und macht seine eigenen Prognosen bezüglich der Zukunft von Blockchain und Krypto. Dorsey sieht speziell Bitcoin in naher Zukunft zur "einzigen Währung" weltweit avancieren.

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