Schweizer Kryptobank warnt Kunden vor betrügerischem Unternehmen

Die Schweizer Kryptowährungsbank Dukascopy hat Kunden gewarnt, dass das Devisenhandelsunternehmen GCG Asia fälschlicherweise behauptet, eine autorisierte Firma der Bank zu sein. Das geht aus einer Ankündigung hervor, die am 27. Februar veröffentlicht wurde.

In der Ankündigung warnt die Dukascopy Bank - die angeblich erste regulierte Bank, die ihr eigenes Initial Coin Offering (ICO) lanciert hat -, dass weder sie noch irgendwelche anderen Organisationen der Dukascopy Group Beziehungen zum Unternehmen GCG Asia unterhalten würden. Letzteres behauptet fälschlicherweise das Gegenteil. In der Warnung heißt es:

"GCG Asia verwendet auf betrügerische Weise und ohne die Erlaubnis der Dukascopy Bank den Namen und das Logo von Dukascopy, um Kunden/Investoren anzuziehen. Wir werden Maßnahmen gegen diese unehrliche Organisation ergreifen."

Im Januar hat sich die europäische Kryptowährungsbörse Bitstamp mit der Dukascopy Bank zusammengetan. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird Bitstamp Bitcoin (BTC)-Transaktionen im Namen von Dukascopy unterstützen. Kunden können BTC auf ihre Konten schicken, in US-Dollar umwandeln und auf dem Swiss FX Marketplace handeln.

Zuvor berichtete Cointelegraph über zahlreiche Fälle von so genannten Klonfirmen, die kommerziell aktiv sind und dabei vorgeben, bekannte Firmen zu sein oder mit solchen in Verbindung zu stehen. Im vergangenen August hat die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA Investoren vor einem "Klon" der Investmentfirma Fair Oaks Capital Ltd. gewarnt. Das betrügerische Unternehmen namens Fair Oaks Crypto hat Registerinformationen von Unternehmen verwendet, die von der Aufsichtsbehörde autorisiert wurden. Ziel war es, potenzielle Betrugsopfer zu täuschen, indem das Unternehmen behauptete, Fair Oaks Capital zu vertreten.

Im selben Monat gab die FCA eine weitere Warnung im Zusammenhang mit Krypto-Betrügern heraus, die behaupteten, eine von der FCA autorisierte Firma zu sein. Die betrügerische Firma Good Crypto soll "falsche Angaben gemacht oder diese mit einigen korrekten Angaben der registrierten Firma vermischt" haben. In diesem Fall ging es um die Firma Arup Corporate Finance aus London.