Schweiz auf Platz eins der Blockchain-freundlichsten Länder in Europa

Die Schweiz steht laut einer Untersuchung der Blockchain-Konferenz BlockShow Europe 2018 auf Platz eins der Top-Ten-Liste von europäischen Ländern, um ein Blockchain-Unternehmen zu gründen.

Auf der Liste der besten Länder für die Gründung eines Blockchain-Unternehmen folgen Gibraltar und Malta der Schweiz auf den Plätzen zwei und drei. Die Studie untersuchte und platzierte 48 europäische Länder anhand von Initial Coin Offering (ICO)-Regulierungen, Regulierungen zu Krypto als Zahlungsdienst und Besteuerungsrahmen für Krypto.

Die Schweiz ist als Krypto-freundliches Land bekannt. Grund dafür sind sowohl die Einrichtung eines virtuellen Währungszentrums in Zug, das "Crypto Valley", als auch ihr Status als steuerfreie Oase für Kryptoinvestoren. Gibraltar hat Berichten zufolge noch vor dem geplanten Start seiner Börse Gibraltar Blockchain Exchange (GBX) 200 ICOs angezogen. Malta, die "Blockchain-Insel", hat kürzlich wichtige Kryptobörsen, wie zum Beispiel Binance und OKEx begrüßt.

BlockShow eröffnete diese Woche eine Abstimmung auf der Blockchain-basierten App Polys, mit der Benutzer über die führenden Frauen und Unternehmen im Blockchain-Raum der EU abstimmen können. Die Gewinner der Umfrage werden auf der BlockShow-Konferenz Ende des Monats in Berlin bekannt gegeben.

Anfang Februar kündigte die Europäische Kommission den Start des EU Blockchain-Observatoriums und -Forums an. Ziel dabei ist es, die Wirtschaft rund um Blockchain zu vereinen. Aktuell stehen jedoch die neuen eingeführten EU-Datenschutzgesetze, die am 25. Mai in Kraft treten, wohl im Widerspruch zur dezentralen Natur der Blockchain-Technologie.