Chinas Wirtschaftsexperten sind sich uneinig über die Zukunft von Blockchain und Digitalwährungen, wie eine neue Studie des Internet-Konzerns Tencent zeigt. Dies berichtet das chinesische Nachrichtenportal Jiemian am 1. Februar,
An der entsprechenden Umfrage, die von Tencents Abteilung für Finanzwissenschaft und Technologie durchgeführt wurde, haben 100 führende Ökonomen aus Banken, Forschungsinstituten und Hochschulen teilgenommen. Dabei wurden sie zu verschiedenen Themen befragt, wie zum Beispiel bezüglich der Finanzpolitik der chinesischen Regierung oder zur Volatilität der chinesischen Nationalwährung (Yuan).
In sechs verschiedenen Themenbereichen zeigten sich dabei deutliche Meinungsunterschiede, was auch für Blockchain und Digitalwährungen gilt.
So haben 51% der Befragten eine aus Peking gesteuerte Zentralbank Digitalwährung (CBDC) befürwortet, was einer Blockchain-Version des Yuans entsprechen würde.
40% möchten eine solche Regierungs-geführte Digitalwährung allerdings nicht sehen.
In Bezug auf Blockchain ähnelten die Umfragewerte den Ergebnissen vorheriger Studien. Die Ökonomen teilen sich dabei in drei Gruppen auf: 33% sehen die Technologie als sehr wichtig an, während 32% dieser eher neutral gegenüberstehen, 19% sehen die Blockchain eher skeptisch.
Wie Cointelegraph zuvor schon gemeldet hatte, zieht die chinesische Zentralbank, die People’s Bank of China (PBoC), weiterhin eine eigene Digitalwährung in Betracht, womit sie einem weltweiten Trend folgt.
Vergangenen Oktober suchte die PBoC deshalb Krypto-Experten auf den Gebieten Blockchain, Kryptographie, Sicherheit und Chip-Design.
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