Die Tezos Stiftung hat angekündigt bald die erste Aufforderung zur Vorschlagseinreichung für den offenen Förderungsprozess zu starten. Dies geht aus einer entsprechenden Mitteilung vom 13. Juli hervor.

Laut Pressemitteilung soll die Teilnahmeaufforderung im August dieses Jahres stattfinden und sich dabei auf drei bestimmte Zielrichtungen fokussieren. Diese sind: „Forschung, die das Tezos-Protokoll und dazugehörige Technologien erweitert“, „Entwicklung von Anwendungen und Programmen, die das Tezos Ökosystem unterstützen“ und „Anstrengungen, die die aufkeimende Tezos-Community wachsen lassen.“

Mit dieser Initiative möchte die Stiftung wohl Community-Mitglieder, Institutionen, Entwickler und andere Parteien einladen, die Interesse an den jeweiligen Förderungen haben könnten. Alle vorgeschlagenen Projekte müssen sich dabei auf eine der drei Zielkategorien beziehen und werden dahingehend monatlich überprüft vom Vorstand der Tezos Stiftung.  

Am 30. Juni hat Tezos sein Beta-Netzwerk an den Start gebracht und bezeichnete diesen Schritt als einen „Wendepunkt“ für das Projekt. Seit diesem Zeitpunkt können Nutzer Blöcke validieren bzw. „backen“ (engl.: Baking – ähnlich dem Mining von Bitcoin), nachdem die ersten sieben Zyklen durchlaufen wurden, was wohl ca. 3 Wochen nach Start der Fall ist. Laut der Internetseite von Tezos wurde das Beta-Netz in Voraussicht auf ein zukünftiges breiteres Hauptnetzwerk veröffentlicht.

Außerdem hat die Stiftung letzten Monat die Implementierung von Kenne-Deinen-Kunden (KYC) und Anti-Geldwäsche (AML) Prüfungsmechanismen angekündigt. Diese sollen vorrangig auf solche Teilnehmer abzielen, die sich an Initial Coin Offerings beteiligen wollen. Von der Community gab es für diesen Schritt allerdings negative Reaktionen.

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