Thailändische Polizei verhaftet verdächtigen 20 Mio. Bitcoin-Betrüger

Die thailändische Polizei hat den 27-jährigen Schauspieler Jiratpisit "Boom" Jaravijit wegen eines angeblichen 20-Millionen-Euro-Kryptowährungsbetrugs festgenommen, berichtete die Bangkok Post am 9. August.

Jiratpisit ist Berichten zufolge einer der sieben Verdächtigen des mutmaßlichen Verbrechens, einschließlich seines älteren Bruders und seiner Schwester. Am 26. Juli verhängte der Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen ihn, nachdem er von einem finnischen Mann beschuldigt wurde, er habe Ausländer betrügerisch dazu verleitet, 797 Millionen Baht (fast 20 Millionen Euro) in Kryptowährungen zu investieren. Jiratpisit wurde wegen Geldwäsche verhaftet, was er bestreitet.

Angeblich versprachen die angeblichen Cybercrooks, Anteile an Unternehmen zu erwerben, die in die Kryptowährung Dragon Dragon Coin investierten. Nach Angaben der Bangkok Post erhielten Anleger keine Dividenden aus ihrer vermeintlichen Anlage oder einer Einladung zur Hauptversammlung. Die Crime Suppression Division erklärt, dass die Kriminellen BTC aus ihren E-Wallets zurückzogen und sie dann in Baht umwandelten.

Zu Beginn dieser Woche hat die südkoreanische Polizei das Büro Shinil Group durchsucht, dessen angeblicher Kryptowurf den Investoren die Beute des russischen Kriegsschiffes Dmitri Donskoi versprach, das vor 113 Jahren sank. Um Investoren zu ermutigen, die eigene Kryptowährung zu kaufen, versprach Shinil angeblich, ihnen das Gold vom Schiff zu erstatten. Die Münze hat Berichten zufolge seit ihrem Start in diesem Jahr 60 Milliarden Won (46 Millionen Euro) an Investitionen von rund 100.000 Investoren angezogen. Es gibt jedoch keine eindeutigen Beweise dafür, dass das Schiff etwas Wertvolles enthielt.

Kürzlich fand der in Tokio ansässige Hersteller von Sicherheitssoftware Trend Micro eine Malware für BTC-Geldautomaten, die online zum Kauf angeboten wird. Trend Micro zitiert eine Werbung, die von einem "scheinbar etablierten und respektierten" Nutzer in einem Darknet-Forum veröffentlicht wurde. Für den Preis von 21.000 Euro konnten Kriminelle Bitcoin-ATM-Malware zusammen mit einer gebrauchsfertigen Karte mit EMV- und Near-Field-Communication (NFC) -Funktionalität erwerben.