Jihan Wu und die Jenke Group sollen bald als CEOs des führenden Mining-ASIC-Herstellers Bitmain zurücktreten. Am 28. Dezember berichteten die chinesischen Lokalmedien Odaily über diese Gerüchte.

Odaily zitiert eine ungenannte Quelle, die mit der Situation vertraut ist, dass sich Bitmain derzeit in einer Übergangszeit befindet. Darüber hinaus berichtet der Artikel auch, dass Mitarbeiter angeblich nicht optimistisch waren, was das Doppel-CEO-System angeht.

Die chinesische Nachrichtenagentur berichtet darüber hinaus, dass ihr Nachfolger angeblich Wang heißt, ohne weitere Informationen zu liefern.

Mitte November berichteten chinesische Lokalmedien, dass Wu die Unternehmensentscheidungen beim Mining-Hersteller nicht mehr beeinflussen könne, weil er behauptet hatte, er sei von der Position des Direktors zum Supervisor degradiert worden.

Odaily berichtete heute auch, dass unbekannte Quellen erklärten, Bitmain beabsichtige, alle Mining-Operationen einzustellen und die entsprechenden Händler bereits mit dem Verkauf der gebrauchten Antminer S9 beauftragt hat. Dem Artikel zufolge bedeutet dies, dass das Unternehmen über 500 Mitarbeiter entlassen wird.

Mitte Mai hatte Wu Bloomberg in einem Interview mitgeteilt, dass der Hersteller angesichts der Krypto-Kriminalität Chinas erwog, sich der künstlichen Intelligenz (AI) zu widmen. Wu prognostizierte damals, dass KI-Chips in den nächsten fünf Jahren rund 40 Prozent des Umsatzes von Bitmain ausmachen könnten.

Der Odaily-Artikel bezog sich auf die KI-Abteilung und stellte fest, dass Entlassungen unter anderem KI-, Mining-, Auslands- und BCH Copernicus-Kundenteams umfassen würden.

Ende Dezember berichteten chinesische Social-Media-Quellen, dass Bitmain angeblich bereits die gesamte Belegschaft der BCH-Entwickler entlassen hatte.

Bitmain erklärte gegenüber Cointelegraph, dass sie keine Kommentare über die Entlassungen oder Veränderungen des Managements geben können.

Der Abwärtstrend, der in diesem Jahr von den Preisen für Kryptowährungen gemeldet wurde, hat auch den Grafikprozessorhersteller (GPU) Nvidia nicht verschont. Wie Cointelegraph mitteilte, steht Nvidia vor einer Sammelklage wegen der vom Unternehmen gemeldeten Verluste, als niedrigere Kryptopreise die Nachfrage der Miner nach GPUs verringerten.

Der Klage zufolge hat Nvidia dessen "Fähigkeit, den Markt für Kryptowährungen zu überwachen beworben und daraufhin schnelle Änderungen vorzunehmen, beworben". Diese Annahme ist — laut der Anklageschrift — eine falsche und irreführende Aussage.

Wie Cointelegraph vor kurzem auch berichtete, war Nvidia nach dem Rückgang der GPU-Nachfrage der Miner der schlechteste Performer der S & P 500 und verlor 54 Prozent seines Aktienkurses.

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