Die amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) mit Sitz in Washington, D.C. hat gegenüber ihren Mitarbeitern die offizielle Erlaubnis ausgesprochen, mit Kryptowährungen zu handeln. Ausgeschlossen davon sei lediglich der Handel mit Bitcoin - das frühere Verbot bestehe weiterhin, berichtet Bloomberg am Mittwoch, den 28. Februar.

Die Regulatoren, die gemeinsam mit der Börsenaufsichtsbehörde (SEC) die Vermögens- und Rohstoffgesetzgebung auf nationaler Ebene überwachen, haben diesen Entschluss Anfang des Monats getroffen.

Der Hauptanwalt für CFTC und Allgemeinberater Daniel Davis schrieb in einem Memo an die Mitarbeiter vom 5. Februar, dass es ab sofort erlaubt sei, frei am Handel mit Kryptowährungen teilzunehmen. Dies sei die Antwort auf die "zahlreichen Anfragen" von intern. 

Nichtsdestotzt seien Investment in sogenannte "Bitcoin Futures Products", welche die CFTC nach der Freigabe im Dezember begann zu regulieren, weiterhin verboten.

"Angesichts des Umfeldes ist es nur natürlich, dass die Öffentlichkeit die persönliche Ethik von Mitarbeitern, die sich an Transaktionen mit Kryptowährungen beteiligen, in Frage stellt", zitiert Bloomberg Davis. Das Memo geht weiter:

"Bitte machen Sie sich bewusst, dass sämtliche Handlung vermieden werden müssen, die den Anschein erwecken könnten, dass Sie gegen das Gesetz, den Staat oder ethische Standarten verstoßen."

CFTC Vorsitzender J. Christopher Giancarlo stieß zu Jay Clayton, Vorstandsvorsitzender der SEC, in einer "Krypto-Anhörung" am 6. Februar, während welcher die Aufsichtsbehörd angab, ihre weitgehend freizügige Regulierungspolitik weiterzuführen - mit einem Fokus darauf, die Aufmerksamkeit der Investoren zu erhöhen und Konsumenten besser vor Betrug zu schützen.

Die klare Antwort von Giancarlo's Pressesprecherin, Erica Richardson, auf die Frage, ob die neu freigeschalteten Trader bei CFTC bei der Entwicklung der genannten Regulieren beteiligt sein werden, lautet folgendermaßen:

"Der Vorsitz war deutlich in der Angabe, dass jene Mitglieder, die Bitcoins besitzen, nicht an Bitcoin-betreffenden Maßnahmen beteiligt sein können, da dies einen Interessenkonflikt darstellt."

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