Krypto-Regulierung weiterhin ein Thema bei SEC-CFTC-Sondersitzung in den USA

Die Sondersitzung zwischen der US-Wertpapier- und Börsenaufsicht (SEC) und der Handelskommission für Rohstoff-Futures (CFTC) findet am Dienstag, 6. Februar, statt. Die Mitschriften von Jay Clayton und J. Christopher Giancarlo, die jeweiligen Vorsitzenden der SEC und der CFTC, wurden öffentlich gemacht.

Kryptowährungs-Nutzer haben mit Gelassenheit auf das große Treffen der US-Regulierungsbehörden reagiert, auf dem über Kryptowährungen, ICOs und ETFs diskutiert wurde.

In den langen Mitschriften, die bereits eingesehen werden können, betont der Vorsitzende der SEC Jay Clayton noch einmal seine Bedenken. Diese beziehen sich auf die Notwendigkeit, bei ICOs zwischen Wertpapieren und Nicht-Wertpapieren zu unterscheiden. Außerdem deutet er an, dass die Märkte in der nächsten Zeit weiterhin nicht auf Bitcoin-ETFs vorbereitet sind.

Clayton erklärt:

"Investoren sollten verstehen, dass bis heute keine ICOs bei der SEC angemeldet wurden. Die SEC hat auch keine Genehmigung für die Auflistung und den Handel von börsengehandelten Produkten (wie zum Beispiel ETFs) erteilt, die Kryptowährungen oder andere Anlagegenstände im Zusammenhang mit Kryptowährungen halten. Wenn jemand Investoren etwas anderes weismachen möchte, dann sollten sie besondere Vorsicht walten lassen."

Bei der gemeinsamen Diskussion mit dem CTFC-Vorsitzenden Christopher Giancarlo wurde deutlich, dass beide eine fortlaufende Überprüfung der Kryptowährung auf den US-Märkten vorantreiben.

Ein gemeinsam verfasster Artikel im Wall Street Journal legte die Ansichten der beiden Behörden zu dem Thema dar. Dieser ist während des Weltwirtschaftsforums 2018 in Davos letzten Monat erschienen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung äußerten Politiker und Gesetzgeber aus verschiedenen Rechtssystemen den Wunsch nach einer internationalen Regulierung für Kryptowährungen. Dieses Thema sollte auf dem G20-Gipfel im März in Buenos Aires im Mittelpunkt stehen.

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