Weltbank ermöglicht Sekundärmarkt-Handel von Blockchain-Anleihe

Die Weltbank und die Commonwealth Bank haben den Sekundärmarkthandel einer Blockchain-Anleihe gestartet, wie die Institute in einer Pressemitteilung vom 15. Mai bekanntgaben.

Die unter dem Namen bond-i bekannte Anleihe nutzt die Ethereum (ETH)-Blockchain und war weltweit die erste ihrer Art, welche die Technologie bei ihrer Premiere im August letzten Jahres vollständig einsetzte.

Eine Dreier-Partnerschaft, zu der auch der Market Maker TD Securities gehört, ermöglicht, was die Teilnehmer als eine Premiere und eine weitere Metamorphose für Blockchain-Anleihen erachten.

"Die Ermöglichung des Sekundärhandels, der in der Blockchain erfasst wird, ist ein gewaltiger Schritt nach vorn, um es den Kapitalmärkten zu ermöglichen, Distributed-Ledger-Technologie (DLT) für schnellere, effizientere und sicherere Transaktionen zu nutzen", kommentierte der Vizepräsident und Schatzmeister der Weltbank, Jingdong Hua, in der Presseerklärung. Er ergänzte:

"Es spricht für die Innovationskraft und das Engagement aller unserer Partner, einschließlich der Investoren, dass wir dies gemeinsam erreichen konnten."

Vor einigen Wochen hat das französische Kreditinstitut Societe Generale eine Anleihe über 100 Millionen Euro (112 Millionen Dollar) auf Ethereum begeben. Die Idee der Blockchain-Anleihen reicht inzwischen jedoch über den Bankensektor hinaus.

Wie Cointelegraph berichtete, haben Regierungen dreier Entwicklungsländer  der Weltbank bei einer ihrer Veranstaltungen im April mitgeteilt, dass auch sie eine Bitcoin (BTC)-Anleihe ausgeben wollen.

"Blockchain hat das Potenzial, die Prozesse für die Beschaffung von Kapital und den Handel mit Wertpapieren zu rationalisieren, die betriebliche Effizienz zu verbessern und die Aufsichtsbehörden zu verbessern", fügte Sophie Gilder, Leiterin der Commonwealth Bank für Experimente und Kommerzialisierung, hinzu.