Deutsche Bitcoin-Mining-Firma kauft 5.000 ASICs

Das deutsche Bitcoin-Mining-Unternehmen Northern Bitcoin hat einen Deal über den Kauf von knapp 5.000 Mining-Anlagen von Bitmain und Canaan Creative unterzeichnet, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung am 1. Juli bestätigte.

Northern, das seinen Hauptsitz in Frankfurt hat und einen Standort in Norwegen betreibt, will seine Kapazität verdoppeln und arbeitet derzeit mit 55 Petahashes pro Sekunde. 

Diese Ausweitung geschieht im Rahmen eines langfristigen Expansionsplans. Der Fokus dabei liegt auf nachhaltige Energie und trat letzte Woche in Kraft, wie Mitarbeiter erklärten. Der Anlass dafür sei, dass die Bitcoin-Mining-Branche immer beliebter und umkämpfter werde. 

"Die Anschaffung der begehrten Hardware ist ein großer Erfolg für unser Unternehmen", kommentierte Moritz F. Jäger, der technische Leiter bei Northern, in der Pressemitteilung. 

"Mit der Verdoppelung unserer Mining-Kapazität - nur wenige Tage, nachdem unser globaler Expansionsplan in Kraft trat - geben wir das Tempo vor, mit dem wir in den kommenden Jahren eine führende Position in der schnell wachsenden Blockchain-Branche einnehmen wollen."

Kurz vor dieser Ankündigung wurde bekannt, dass die Gesamthashrate des Bitcoin-Netzwerks einen weiteren Rekordwert erreichte. Am Montag überschritt dieser nämlich 69 Trillionen Hashes pro Sekunde. Der Investor Kevin Rooke kommentierte dazu, das sei das Zehnfache der Anzahl von Sandkörnern auf der Erde. 

Northern fügte außerdem hinzu, in Zukunft neue Standorte an noch ungenannten Orten eröffnen zu wollen. 

Letzte Woche hat auch die US-Mining-Firma Plouton Mining eine neue Anlage in Kalifornien angekündigt, die die größte Solar-betriebene Anlage Nordamerikas werden soll.

Wie Cointelegraph berichtete, gehen aktuelle Schätzungen davon aus, dass rund 74 Prozent der weltweiten Bitcoin-Mining-Aktivitäten nachhaltige Energiequellen nutzen.