Bitmain: Bitcoin-Block-Halbierung 2020 ein wichtiger Moment für Mining

Hinweis: Dieser Artikel wurde bearbeitet. Die Z11 ASIC-Miner von Bitmain richten sich an Coins, die den Equihash-Algorithmus nutzen, und nicht an Proof-of-Stake-Coins.

Der umstrittene Kryptowährungs-Mining-Riese Bitmain soll angedeutet haben, dass die Markteinführung seiner neuen Mining-Hardware von der Halbierung der Blockbelohnung für Bitcoin (BTC) im Jahr 2020 abhängen könnte. Das hat die englischsprachige asiatische Nachrichtenplattform South China Morning Post (SCMP) am 27 März berichtet.

Bitmain hat schwere sechs Monate hinter sich, da die Marktvolatilität Entlassungen und einen gescheiterten Börsengang nach sich zogen. Doch das Unternehmen soll erklärt haben, dass ein Ereignis im nächsten Jahr das Blatt wenden könnte. SCMP berief sich auf eine "Quelle aus dem Unternehmen, die etwas über den Plan weiß".

Bei der Halbierung von Blockbelohnungen wird die BTC-Summe für Miner reduziert, die Algorithmen zur Validierung von Transaktionsblöcken lösen.

Im Mai 2020 wird die Belohnungsgröße von 12,5 BTC auf 6,25 BTC pro Block sinken. Die Quellen gehen davon aus, dass der Bitcoin-Kurs, genau wie bei den vorhergehenden Halbierungen, im Vorfeld steigen werde. Möglicherweise beginnt dieser Anstieg bereits ab etwa Juni dieses Jahres.

"Bitmain spekuliert jetzt darauf, dass sein nächstes Flaggschiff, das bis Ende dieses Jahres auf den Markt kommen soll, sich als Gewinner auf dem Markt für Mining-Ausrüstung erweist. Dazu will Bitmain eine erwartete Rallye nutzen", so SCMP unter Berufung auf die ungenannte Quelle aus dem Bitmain-Umfeld.

Trotz seiner Probleme bringt Bitmain weiterhin neue Produkte auf den Markt. Dabei stehen der T17 und der S17, die beide Bitmains neueste 7nm-Chip-Technologie nutzen sollen, derzeit im Mittelpunkt.

Anfang des Monats hat das Unternehmen den Z11 auf den Markt gebracht. Das ist ein spezieller ASIC-Miner für Equihash-Kryptowährungen.

Unterdessen behaupteten Führungskräfte diese Woche, dass der hinfällige Antrag auf einen Börsengang tatsächlich dazu beigetragen habe, mehr Transparenz in das öffentliche Profil des Unternehmens zu bringen.

"Wir werden zu gegebener Zeit in der Zukunft wieder an einer Börsennotierung arbeiten", so eine Stellungnahme der Firma. Dem Unternehmen droht aktuell eine mögliche Klage von verärgerten Anlegern.