Der (BTC)-Mining-Riese Bitmain hätte im dritten Quartal letzten Jahres Verluste in Höhe von rund 441 Mio. Euro machen können, so das Branchenmagazin CoinDesk am 19. Februar unter Berufung auf ein Unternehmensdokument.
Der Mining-Riese Bitmain, der derzeit versucht, einen Börsengang unter der Schirmherrschaft der Hongkonger Börse (HKEx) durchzuführen, hat einen notierungskonformen Ergebnisbericht vorgelegt.
Laut der Publikation hieß es im Bericht, dass der Gesamtumsatz für 2018, ohne Q4, umgerechnet rund 2,6 Mrd. Euro und der Gewinn 441 Mio. Euro betragen habe. Im Vergleich dazu sei im ersten Vorhalbjahr ein Gewinn von umgerechnet rund 882 Mio. Euro erzielt worden.
Wenn diese Informationen zutreffen, ist davon auszugehen, dass Bitmain im dritten Quartal 441 Mio. Euro Verluste erlitten hat. Das würde eine weit verbreitete Theorie bestätigen, dass der sich beschleunigende Bitcoin-Bärenmarkt Ende letzten Jahres einen ernsthaften Tribut an den Mining-Sektor gefordert hat.
Wie Cointelegraph berichtete, gab es beim Anmeldeprozess für den Börsengang von Bitmain, der dem Unternehmen erhebliches Kapital einbringen könnte, Schwierigkeiten, seit die Pläne im zweiten Quartal 2018 an die Öffentlichkeit kamen.
HKEx selbst hat im Dezember die Zweifel weiter geschürt. Gerüchten zufolge hieß es, dass die Börse nicht bereit sei, ein Kryptowährungsangebot zu genehmigen, da die Branche volatil sei.
Gleichzeitig hatte Bitmain mehrere seiner globalen Aktivitäten eingestellt sowie Personal abgebaut. Das Unternehmen hat diese Woche auch seinen neuen Bitcoin-Mining-Hardwarechip auf den Markt gebracht.
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