Blockchain-Konsortium von BMW, Renault und Ford präsentiert Identitätsstandard für Fahrzeuge

Das durch viele Automobilhersteller getragene MOBI-Konsortium hat einen Blockchain-Standard zur Identifikation von Fahrzeugen entwickelt, wie MOBI am 17. Juli per Pressemitteilung bekanntgab.

Der VID-Standard basiere auf einem Blockchain-Identifikationssystem, bei dem zunächst nur die “Geburt” eines Fahrzeugs erfasst werde, so die Mitteilung. In der Zukunft soll das System auch Produkt-Definitionen, Historie von Fahrzeughaltern sowie Ereignisse von Bedeutung erfassen. Dadurch soll eine dezentral verwaltete Fahrzeugakte entstehen.

"Ein Blockchain-Identitätsstandard könnte eine Vielzahl von effizienzfördernden Mobilitätsanwendungen ermöglichen, sowie effiziente Lieferketten, kostengünstigere Finanzierungen und sicherere Straßen", sagte Chris Ballinger, Gründer und CEO von MOBI. "Wir hoffen, dass diese Standards letztendlich die städtische Umwelt grüner, sicherer und umweltfreundlicher machen werden und auch lebenswerter, indem sie eine nutzungsabhängige Zahlungen für Staus, Umweltverschmutzung und Infrastruktur ermöglicht", so Ballinger weiter.

Die VID-Arbeitsgruppe von MOBI wird von der Renault-Gruppe und Ford geleitet und durch die zahlreichen Partner unterstützt, z. B. Accenture, BMW, ConsenSys, Honda, Hyperledger, IBM und IOTA.

MOBI war als Joint-Venture für Blockchain-Projekte für den Automobilsektor erst im Mai gegründet worden. BMW, ebenfalls ein MOBI-Mitglied, hatte in Zusammenarbeit mit Vechain im April ein eigenes Konzept zur Blockchain-gestützten Überprüfung von Fahrzeugen vorgestellt.