Bosch über Blockchain und IoT: Wir können Angst als Reaktion auf Innovation "nicht hinnehmen"

Der Maschinen- und Elektronikhersteller Bosch kündigte im Rahmen einer Pressemitteilung vom 15. Mai eine aktive Rolle bei der Verteidigung der Offenheit des Internets der Dinge (IoT) gegen Zensur an.

Bosch hob die Distributed Ledger Technology (DLT) , einschließlich der Blockchain, als wesentlichen Bestandteil der Zukunft sowohl des Internets der Dinge als auch der damit verbundenen Wirtschaftlichkeit der Dinge hervor.

"Distributed Ledger Technologien (DLT), zu denen auch Blockchain zählt, können hierbei zur Schlüsseltechnologie werden", heißt es in der Pressemitteilung.

Während Entitäten von Regierungen bis hin zu engagierten Start-ups das Potenzial der Blockchain im Internet der Dinge in Angriff nehmen, heißt es in der Mitteilung weiter, hat Bosch eine auffällig offene Haltung gegenüber der Ethik des Phänomens eingenommen.

Das Unternehmen ist anscheinend besorgt über die Auswirkungen von Zensur und rückläufigen Reaktionen auf neue grenzenlose Technologien wie Blockchain.

"Wir brauchen sichere, offene Plattformen und ein Internet, in dem der Nutzer souverän entscheiden kann, um Vertrauen in digitale Ökosysteme zu stärken", sagte der Bosch Chef Dr. Volkmar Denner auf der dieswöchigen Bosch ConnectedWorld (BCW) -Konferenz in Berlin.

Dr. Michael Bolle, Geschäftsführer und CDO/CTO, wurde noch deutlicher.

"Wir können nicht hinnehmen, dass digitale Innovationen vor allem auf Misstrauen und Ängste stoßen. , sagte er vor einem Treffen der Branchengruppe Trust IoT Alliance auf der Eröffnungssitzung des Digital Trust Forums am 16. Mai. Er fügte hinzu:

"Daher will das Digital Trust Forum Vertrauensfragen rund um das Internet im offenen Austausch zwischen Experten behandeln."

In der Pressemitteilung heißt es, dass es sich Bosch derzeit lohnt, mit dem Energieversorger EnBW Blockchain in den E-Car-Ladevorgang zu integrieren und mit Siemens ein intelligentes Parkleitsystem auf Blockchain-Basis zu entwickeln.

Wie Cointelegraph berichtete, hat die offizielle Forschung bereits die Schwachstellen des derzeitigen Blockchain-basierten IoT aufgezeigt, wobei ein Bericht im April Bereiche der Manipulation hervorhob. Es besteht jedoch weiterhin Konsens darüber, dass der Sektor erst in den kommenden Jahren expandieren wird.