Britische Polizei versteigert heute erstmals beschlagnahmte Bitcoin-Gelder

Die britische Polizei versteigert erstmals mehr als eine halbe Million Euro an konfiszierten Bitcoin (BTC), wie der London Economic am 25.September berichtet.

Die betreffenden Gelder wurden bei einer kriminellen Person sichergestellt, die Aufträge für Hacking-Angriffe durchgeführt hat und sich dabei in Bitcoin hatte bezahlen lassen.

Die Auktion ist auf britischem Boden ein Novum, da erstmals von den heimischen Strafverfolgungsbehörden beschlagnahmte Bitcoin versteigert werden, wie es in dem Bericht heißt.

Neben den Bitcoin-Geldern veräußert die Polizei noch weitere Vermögensgegenstände, die bei dem Hacker sichergestellt wurden, darunter teure Autos, diamantenbesetzter Schmuck und eine Rolex.

Die Versteigerung wird von dem irischen Auktionshaus Wilsons Auctions abgewickelt und startet ab heute. Das planmäßige Ende der Auktion ist für den 26. September vorgesehen.

Bitcoin kommt schon länger unter den Hammer

Wie zuvor berichtet, hat die Wilsons Auctions im März bereits Bitcoin-Gelder in Höhe von insgesamt 400.000 US-Dollar versteigert, die zuvor wiederum von den belgischen Justizbehörden sichergestellt wurden.

Die USA waren das erste Land, das Auktionen zum Verkauf konfiszierter Kryptowährungen veranstaltet hat, so wurden schon 2014 beschlagnahmte Bitcoin der berüchtigten illegalen Handelsplattform Silk Road veräußert.

Der amerikanische Großinvestor und Krypto-Fürsprecher Tim Draper soll in der damaligen Auktion 29.656 Bitcoin ersteigert haben.