Investitionsgüter-Hersteller CNH Industrial will zusammen mit IBM Blockchain implementieren

Eine der weltgrößten Produktionsfirmen von Investitionsgütern hat mit IBM einen mehrjährigen Vertrag abgeschlossen zur Implementierung von Blockchain. Dies geht aus einer Pressemitteilung vom 26. Juli hervor.

Die in Großbritannien ansässige CNH Industrial möchte damit eine Reihe von internen Prozessen verbessern, da sie darauf Wert legt „die globalen Aktivitäten zu überprüfen und zu optimieren.“ Zum Unternehmen gehören zwölf bekannte internationale Marken wie Iveco und Case IH.  

„Betroffene Bereiche sind vor allen Dingen Lieferung und Logistik, sowie die Inventarverwaltung von Produktionsteilen und Dienstleistungen, wodurch für den Kunden ein noch besserer Service angeboten werden kann.“ So heißt es in der Pressemitteilung.

Genaue Details über die Implementierung sind noch nicht vollständig kommuniziert, jedenfalls ist bekannt, dass CNH auf die IBM Blockchain zurückgreift, eine Plattform, die auf der Hyperledger-Technologie basiert und über die IBM Cloud ausgeführt wird. Die IBM Blockchain wurde dieses Jahr schon in verschiedensten Wirtschaftsbereichen implementiert.  

„Diese Kooperation stellt eine drastische Veränderung in unseren Geschäftsabläufen dar, hin zu einer Implementierung von Cloud auf Grundlage der privaten Cloud Plattform von IBM, wobei weiterhin zusätzlich mit den Rechenzentren von IBM und der standortgebundenen IT-Infrastruktur von CNH Industrial gearbeitet wird“, wie das Unternehmen erklärt.

Supply-Chain Optimierung (Lieferkette) ist ein Gebiet, das in diesem Kontext besondere Aufmerksamkeit erhält, da die Blockchain hier eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung von Kosten und Zeitaufwand spielen kann und gleichzeitig die Sicherheit verbessert. Im Januar hatte IBM angekündigt, dass es eine spezielle Supply-Chain Tochterfirma, im Hinblick auf Blockchain, gründen wollte in Zusammenarbeit mit der dänischen Logistikfirma Maersk.