Colorado greift gegen zwei Unternehmen wegen illegaler ICOs durch

Wie die Denver Post am 3. Mai berichtete, hat das Colorado Department of Regulatory Agencies (DORA) Untersuchungen von zwei Unternehmen angekündigt, die illegale Initial Coin Offerings (ICOs) für Einwohner von Colorado angeboten haben.

Der Finanzkommissar von Colorado sagte, dass die in Kalifornien ansässige Linda Healthcare Corp. und die in Washington ansässige Broad Investements LLC möglicherweise durch die Förderung von ICOs gegen das Wertpapiergesetz von Colorado verstoßen könnten.

DORA entdeckte, dass Linda Healthcare auf seiner Website einen "LindaHealthCoin" Token anbietet, welcher angeblich dazu verwendet werden kann, die Versicherung von Linda Healthcare zu kaufen. Laut der Website kann man mit dem Token telemedizinische Abdeckungen "über einen künstlichen Intelligenz Chat-Service kaufen ,die medizinische Lösung durch den Einsatz der Blockchain-Technologie schafft.

Laut Dota gibt Linda Healtchare keine Warnungen, dass ICOs ein Wertpapier im Bundeststaat Colorado darstellen. "Das Linda-Krankenversicherungsnetz ist bis heute nicht in Betrieb", berichteten Beamte. Ein Tweet vom 19. März von der Firma weist potenzielle Kunden an, ihre White-Papers zu konsultieren.

Wie die Denver Post berichtet, soll das Unternehmen Broad Investements die Kryptowährung fördern, das auf seiner Website als "eine Aktien Coin bezeichnet wird, die Anteile des Unternehmens wie Unternehmensaktien darstellt." Der Token würde den Inhabern angeblich das Recht auf Beteiligungen am Gewinn des Unternehmens einräumen, welche Aktienportfolios durch einen Algorithmus erstellt. Beamte sagen, dass das "mathematisch orientierte Wertesystem" auf der Website nicht funktionsfähig sei.

DORA Vertreter berichteten, dass beide Unternehmen keine Information über Risiken von Investitionen in Krypto oder ICOs auf ihren Websites zur Verfügung stellen. Colorados Finanzkommissar Gerald Rome kommentierte, dass Investitionen in ICO-Token vorsichtig erfolgen sollten: "Investitionsmöglichkeiten, die über ICOs im Internet verkauft werden, müssen mit der gleichen Vorsicht angegangen werden, wie jedes andere Investment mit hohem Risiko auch."

Die Firmen müssen jetzt beweisen, warum sie nicht nach dem Colorado Secruities Act sanktioniert werden sollten, wonach die Firmen eine Unterlassungsanordnung erhalten.

Anfang März erließ die Wertpapierabteilung von Massachusetts eine Einverständniserklärung, in denen die endgültige Einstellung der nicht registrierten ICO-Verkäufe von fünf Unternehmen gefordert wurde, wobei angeführt wurde, dass die Unternehmen nicht registrierte Wertpapiere verkauften.