Konsortium aus 61 japanischen Banken plant Zahlungsapp mit Ripple-Technik

Das Japanische Banken-Konsortium plant die Einführung einer App auf Basis der Ripple-Technologie für sofortige Inlandszahlungen. Wie ein Blogpost von Ripple gestern, am 6. März verkündete, soll "MoneyTap" im Herbst 2018 auf den Markt kommen.

Das Konsortium aus 61 Banken - unter der Leitung der SBI Ripple Asia - repräsentiert im Kollektiv mehr als 80 Prozent der Vermögenwerten aller japanischer Banken zusammen. Der Geschäftsführer von SBI Ripple Asia, Takashi Okita, sagte in den Post:

"Zusammen mit dem Vertrauen, der Zuverlässigkeit und der Reichweite des Bankenkonsortiums können wir Frustrationen im Zahlungsverkehr abbauen und unseren Kunden eine schnellere, sicherere und effizientere Zahlungsabwicklung für Inlandszahlungen bieten."

Drei der Banken in dem Konsortium, namentlich SBI Net Sumishin Bank, Suruga Bank und Resona Bank, werden die App ab nächstem Herbst nutzen, die restlichen Banken planen einen graduellen Einstieg. Mit MoneyTap können Nutzer 24 Stunden am Tag einkaufen, jeden Tag der Woche.

Ripple konzentriert sich schon seit Längerem darauf, Beziehungen mit Banken herzustellen, um seine Zahlungstechnologien einzuführen. Im Februar hatte das Unternehmen zwei neue Partnerschaften mit finanziellen Dienstleistern angekündigt; einmal mit der Saudi Arabian Monetary Authority für die Nutzung von grenzüberschreitenden Zahlungstechnologie für Banken innerhalb des Landes und mit der Western Union, welche aktuell Ripples Abwicklungssystem für Transaktionen auf Blockchain-Basis testet.

Diesen Monat hatte auch eine südkoreanische Bank ihren Plan angekündigt, Ripples grenzüberschreitende Zahlungstechnologien für ihre Überweisungen zu nutzen. Die Bank soll in ihrer Entscheidung von den Test in Japan für Blockchain-basierten Überweisungen inspiriert worden sein, die aktuell von Ripple und der SBI Group durchgeführt werden.