Krypto-Kartenfirma Cryptopay: Transaktionen in Britischen Pfund möglich

Die Krypto-Wallet und Debitkartenfirma Cryptopay bietet nun Überweisungen in Britischen Pfund (GBP) über das Faster Payments Scheme an.

Cryptopay enthüllte diese Entwicklung in einer Pressemitteilung am 9. Oktober und erklärte, dass Nutzer in Großbritannien nun auf ihren Konten Einzahlungen und Auszahlungen in GBP vornehmen können, um Umtauschgebühren zu vermeiden, die durch den Euro entstehen. In der Pressemitteilung heißt es weiter:

"Nach der Aktivierung erhalten die Benutzer ihre eigene Bankleitzahl und Kontonummer. Das bedeutet, dass die Überweisungen auf den Namen des Kontoinhabers und nicht auf Cryptopay laufen. Das ist besonders wichtig, da einige Banken Krypto-Transaktionen blockieren könnten. Das führt dazu, dass das Geld stecken bleibt und nicht ausgezahlt werden kann."

Neue Dienstleistungen und Gebiete

Derzeit arbeitet das Unternehmen an einer europäischen Karte. Es hat dabei auch bereits mit der Ausgabe von Prepaid-Karten in Russland begonnen. Bis Ende 2019 will Cryptopay eine Reihe weiterer Dienstleistungen anbieten, wie etwa eine ERC-20-Token-Wallet und -Börse, Bitcoin (BTC)-Brokerdienste und Bitcoin-Bankkonten.

Letzten Januar wurde berichtet, dass Visa seine Zusammenarbeit mit dem Debitkartenanbieter WaveCrest beendet hat. Das hat sich auch auf Krypto-Kartenprodukte von Cryptopay, Bitwala, Wirex und anderen ausgewirkt. Dieser Schritt wirkte zunächst wie ein hartes Durchgreifen gegen Krypto-Dienste. Später wurde allerdings bekannt, dass WaveCrest gegen die Richtlinien von Visa verstieß.

Krypto-Zahlungs-Startups weiterhin gerne gesehen

Gestern hat OmiseGo, ein Ethereum-Skalierungsnetzwerk mit Fokus auf das Finanzwesen, eine Partnerschaft mit Hydro Labs geschlossen. Bei der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen sollen die Ethereum-Transaktionen von Hydro Pay effizienter gestaltet werden.

Samsung Pay, der mobile Zahlungsdienst des südkoreanischen Technologieriesen Samsung, kündigte eine Partnerschaft mit der Zahlungsplattform Finablr an. Diese ist Mitglied im RippleNet und die Partnerschaft soll den Nutzern der App eine Funktion für grenzüberschreitende Zahlungen namens Money Transfer anbieten. In den USA lebende Kunden von Samsung Pay können ihre Debit- oder Kreditkarten verwenden, um Geld über diesen Dienst zu versenden.